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Merkel warnt: "Wir riskieren gerade alles, was wir in den letzten Monaten erreicht haben"

15.07.2010

Die Reise ins Exil!

Hohe Medienpraesenz herrschte vor dem WM Halbfinale in Durban. Von einer ZDF Journalistin wurden wir gefragt wieviel kalten Kaffee wir zu uns nehmen, daraufhin schauten wir uns nur Kopfschuettelnd an und beschlossen keine weiteren Interviews mehr zu geben. Die Stimmung im Moses Mambila Stadion zu Durban war zum Zerreissen gespannt. Ein WM Halbfinale live zu erleben war eine Erfahrung der ganz besonderen Art. Die bittere Niederlage trieb uns allerdings einen Dolch durchs Herz und es war eine der grausamsten Erfahrungen seit Mai 1999. Gedemuetigt beschlossen wir noch in der selben Nacht den Gang ins Exil ueber das Koenigreich Swaziland nach Mosambique anzutreten. Ohne Navi und Landkarte machten wir uns fruehmorgens um 11 auf den Weg. Nach 10 Stunden abenteuerlichster Autofahrt erreichten wir spaet Abends die Hauptstadt Maputo. Zu unserer grossen Erleichterung sprechen hier fast alle portugiesisch, was die Suche nach den wenigen Hotels sehr erleichterte. Zufaelligerweise lernten wir an der Hotelbar Malcolm (einen ebenfalls ins Exilgestossenen Suedafrikaner) kennen, der uns zu einen Abstecher nach Belin (eines der letzten unendeckten Paradiese am Indischen Ozean) riet. Der Weg dorthin zeigte uns das wirkliche Afrika abseits der von uns vertrauten westlichen Welt und offenbarte uns nie gedachte Eindruecke kontrovers gepraegt von Muell und Armut und landschaftlicher Vollkommenheit. Belin ist ein schlummerndes, in der Zeit stehengebliebenes Fischerdoerfchen am Eingang einer Lagune. Weisser Strand und tuerkisfarbenes Wasser verfolstaendigen dieses fast vergessene Paradies. Nach anstrengend, verdammt noch mal, in der Sonne liegenden Tagen treffen wir uns Abends immer mit unseren neuen Freunden (Barney den Ranger, Quentin ein loki und Vin ein Speedbootfahrer aus Simbawe) in der Bar Complexo und unterhalten uns ausschliesslich ueber unser neues Hobby "Das Fischen". Bei unserem heutigen interessanten Rit, abseits der gepflasterten Wege, nach Xia Xia (ein leckerbissen fuer jeden waghalsigen Cruiser) blieben wir 2mal im Treibsand stecken. Mit viel Geschick, Glueck und Hilfe Einheimischer konnten wir uns gerade noch befreien. Als Dank schenkten wir den mitgelaufenen Kindern unsere hochgeliebten Fanutensilien. Nicht Vergessen: Immer wieder Deutschland, immer dabei, immer bis zum Schluss, immer 7 Spiele, immer wieder Deutschland.

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