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15.07.2010

Nur Durst ist schlimmer als Heimweh

Wie die Fluggaense bei Nils Holgersohn, ziehen die Tage in Mocambique vorbei. Zeitlos koente man hier noch einige Wochen verweilen, denn nur Durst ist schlimmer als Heimweh. Eines Abends am knisternden Lagerfeuer erzaehlte uns Barney eine Geschichte welche den Fortgang unserer Reise massgeblich beeinflussen sollte. Am 26.08.1904 wurde Ranger Harry Wolhuter von einer Loewin angefallen und in die Schulter gebissen. Den Tod ins Auge schauend zog Sir Harald (wie man ihn spaeter nannte) geistesgegenwaertig sein Jagdmesser und durchtrennte dem Tier eine Hauptaterie und stiess einen lauten Schrei der Verzweiflung aus... Diese Geschichte fesselte uns so sehr, dass wir noch in selbiger Nacht beschlossen auf Harrys Spuren im Krugerpark zu wandeln. Auf den Weg dorthin warf uns das Schicksal einige Steine in den Weg unter anderen mehrere Geister in der Gestalt von Police Officern die da meinten: You drove 50 Km per hour more than permitted. Mit unserer sonst gewohnten lockerheit (Oh Sir it is normaly in Germany and you life in a very beautiful country *Zwinker, Zwinker*) bissen wir auf Granit und die Situation wurde Ernst. Der Polizist veaergert: We are not in Germany and we have to arrest you. Darauf erwiderten wir eingeschuechtert: Perhaps, can we pay money, Sir please. We are to young and to handsome for your prison in Mocambique (Fuer einen unendlichen Moment stand die Zeit still und man konnte das Schilf wachsen hoeren). Der Polizist lenkte ein und sagte: Ok men last time. Give me 2000 Meticais and go quickly out of the country. Anstandslos bezahlten wir in J. R. Ewing Manier und fuhren brav die vorgeschriebenen 130 Km/h bis zur Grenze. Nach 10 stuendiger Fahrt standen wir ehrfurchtvoll vor dem Crocogate des Paul Kruger Nationalpark.

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