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18.06.2009

Spickler Personalproblem: Lösung in Sicht!

Nach einer äußerst langweiligen Veanstaltung in der IHK mit allzu trockenem Politikergerede war die Luft allmählich trocken geworden. Tamino fiel ein, daß er schon längst einmal im neuen "Ristorante Spiccolo", vulgo "Zebra" vorbeischauen wollte. Muß doch mal sehen, ob die Berichte des Spickelreporters nicht vielleicht doch von a bisserl zu viel Lokalpatriotismus geprägt waren. War ja schon lange her der letzte Besuch dort, ziemlich lang sogar. Tamino war da noch Studiosus, eine herrliche Zeit, an die er gern und oft zurückdenkt. War da nicht Franca, die rassige Italienerin aus dem Jus-Erstsemester, die den Jungs reihenweise die Köpfe verdrehte und die im Biergarten einmal so schön in Zeitlupe ohnmächtig wurde? Wo dann beim Auffangversuch mehrere junge Herren vor lauter Eifer mit den Köpfen zusammenprallten. Und die er dann eines Abends, völlig überraschend, in der Oper wieder sah. Aber das ist eine andere Geschichte. Im Zebra also, leider wenig Besucher an einem wunderschönen warmen Juniabend war es genau so, wie es der Spickelreporter beschrieben hatte. Herrlich, schon der schöne Biergarten lud ein. Da es aber schon ziemlich spät war, entschied sich Tamino, drinnen zu essen. So ein schöner Teller Spaghetti wäre prima geeignet, den Ärger über die verplemperte Zeit bei der IHK zu vergessen. Gedacht getan. Weil aber wenig los war, waren die Service-Mädels einem kleinen Ratsch nicht abgeneigt, auch Claudio der Koch machte seine Honneurs, bis dann zwei junge Damen in Richtung Theke gingen und sich dort erkundigten, ob es denn noch Kellnerinnen bräuchte. Tamino erinnerte sich dabei sofort an eine Spickelreportage über Zeitver- zögerungen im Service des Lokals. Somit ergab sich ein halb nettes, halb strenges Life-Einstellungs- gespräch. Schließlich muß der künftige Arbeitgeber durch intensive Befragung die Schwachstellen der Kandidatinnen entdecken und dann abwägen, ob die durch ebenfalls zu entdeckende Stärken übertroffen werden könnten. Nun, die beiden waren noch ziemlich jung und entsprechend dünn fielen die Antworten aus. Eine hatte immerhin schon mal im "Wilden Eber" hinter der Theke gestanden. Für beide sprach außerdem, daß sie die Courage hatten, einfach zu fragen und obendrein waren sie sehr nett und hübsch. Letzteres ist natürlich kein relevantes Job-Kriterium, sondern lediglich eine Anmerkung des Autors(typisch Mann eben). Als die beiden dann gegangen waren, vertiefte sich der Chef mit einer Angestellten in die Analyse. "Nehmen wir die Blonde oder die Brünette?" Und weil er dabei etwas fragend in Taminos Richtung sah, gab der ihm promt Antwort: "Beide natürlich!" Mal sehen, ob im Spickel demnächst zwei neue Talente in der Gastronomie durchstarten werden. Das Personalproblem scheint jedenfalls gelöst. Jetzt können die Spickler wirklich in Scharen kommen.

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