25.01.2012

Platz da, hier kommt Mazda (MPS)

Hallo Autofreunde,

ich beginne meinen Blog mit einem kleinen Fahrbericht des neuen Mazda 3 MPS, den ich zwei lustige Wochen testen durfte. Fazit: Wunderbar übermotorisiert.

Mazda zeigt hier eindrucksvoll, wie aus einem kreuzbraven Golf-Mitläufer ein giftiger GTI-Killer wird: Man spendiere dem 2.3-Liter-Vierzylinder einen potenten Turbolader – und ab geht die Lutzi. In gut sechs Sekunden katapultiert as 260-PS-Triebwerk den relativ leichten Wagen auf 100 Stundenkilometer. Damit schnupft er locker den besagten GTI.
Der Turbolader schiebt weich an, kriegt bei 4000 Touren die zweite Luft und schreit sich bei 6000 die Seele aus dem Leib. Wie der Gemütszustand – will heißen: der Ladedruck – des Turbos gerade ist, kann der Fahrer auf einer hübschen Balkengrafik ablesen.

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Überhaupt fühlt sich alles sehr schnell an. Nervös zerrt der Turbomotor am Lenkrad.  Manchmal reicht schon eine nebelfeuchte Fahrbahn, um den Wagen bei Vollgas im dritten Gang noch mit den Vorderrädern scharren zu lassen. Die Längs- und Querkräfte werden durch eine dichte Geräuschkulisse orchestriert: Motor, Wind und 18-Zöller geben ordentlich Laut. Tendiert die Tachonadel Richtung 250 Sachen, ist ein leichtes Flattern der Motorhaube zu beobachten.


Insgesamt also eher ein Ritt als eine Fahrt, aber für 30 000 Euro - mehr kostet selbst ein üppig ausgestatteter Mazda 3 MPS nicht – ein fast unschlagbares Preis/Spaß-Verhältnis. Wer nie zu viel des Guten haben kann, wird das Auto lieben.

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