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17.02.2015

Faschingstreiben ohne Wiederkehr, das darf nicht sein

Als ich heute in der Augsburger Zeitung  gelesen habe, dass wieder zwei

Jugendliche in Bayern auf dem Heimweg von einer Faschingsveranstaltung

ihr Leben lassen mussten, so ist dies für solche Familien eine große

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Tragödie.

http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Zwei-18-Jaehrige-sterben-an-Fasching-im-Gleisbett-Quaelende-Fragen-id33075872.html

Hätte man dies verhindern können, sollte man sich fragen. Ich meine ja.

Das bei einer Faschingsveranstaltung  zu viel Alkohol getrunken wird, das

weiß  jeder der schon auf einer Faschingsveranstaltung war.  Leider

machen sich unsere Jugendlichen keine Gedanken, wie sie wieder nach

Hause kommen können.

Oft lassen die Freunde einen im Stich ,weil sie selber zu viel getrunken

haben, oder sie haben kein Geld mehr für ein Taxi.

Die meisten Jugendlichen trauen sich nicht ihre Eltern anzurufen, weil

es schon viel zu spät  geworden ist, und sie sich keine Moralpredigt anhören

möchten. Von ihrem Vater oder von ihrer Mutter.

Ich weiß von was ich schreibe , denn ich hatte auch schon öfters einen

über den Durst getrunken, und wusste nicht wie ich Heim kommen sollte.

Doch das hat sich jetzt geändert, und ich kann zu jeder Zeit meine

Freunde anrufen, wenn ich mal wegen zu viel Alkohol nicht mehr

Auto fahren kann.

Viele Jugendliche könnten heute noch leben, wenn ihre Eltern oder

 Freunde sie trotz ihres Alkoholpegels heimgefahren hätten.

Wenn meine Freunde mich nachts anrufen, ob ich sie abholen könnte,

weil sie zu viel getrunken haben, so ist mir die Uhrzeit wurscht. Ich setze

mich in mein Auto und hole sie ab, ohne dabei dumme

Bemerkungen zu machen wegen ihrem Alkoholpegel.

Liebe Eltern holt eure Jugendlichen ab, wenn sie auf eine Party gehen, denn

kein Elternteil hat es verdient eine Nachricht zu bekommen, dass ihr

Kind tot ist.

Auch Freunde sollten schauen, dass ihre Freunde nicht alleine nach

Hause gehen, wenn sie betrunken sind.

Jeder Jugendlicher, der sein Leben verliert, weil er niemand hatte beim

nach Hause gehen, ist einer zu viel.

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