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28.10.2017

Wenn heute Martin Luther leben würde .so würden wir ihn auslachen

Was früher vor 500 Jahren noch möglich war,das wäre heute gar nicht

mehr zu machen

Das ein Mann eine Kirche spalten kann so wie es Martin Luther gemacht  ist

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in der heutige Zeit gar nicht vorstellbar.

In der damaligen Zeit von Martin Luther gab es noch keine Meinungsviefalt so wie wir es heute

haben, wie zum Beispiel das Fernsehen oder die Zeitungen.oder das Internet.

Wenn heute Martin Luther seine Thessen heute an eine Kirchentür nageln würde

so bekäme er vielleicht noch eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.

Das auch Martin Luther ein Judenhasser war und antijüdisch

eingestellt war,kann man heute noch nach lesen.

Wie zum Beispiel. wenn Gott mir  keinen anderen Messias geben wollte.

als die Juden ihn begeheren und erhoffen,so wollte ich viel lieber

eine Sau als Mensch sein.

Für solche Aüßerungen würde er heute bei uns ins

Gefängniss .kommen.

Ich frage mich schon, warum wird heute so ein Judenhasser

noch verehrt.

Für mich ist Martin Luther ein Mensch mit zwei Gesichter,da der

Reformer und auf der anderen Seite der Judenhasser.

Ich glaube im dritten Reich haben sie diesen Mann als Vorbild

gehabt,oder sollte ich mich da irren.

Was die Kirche früher gemacht hat wie zum Beispiel durch eine Geldspende

seine Sünden los  zu werden ,macht die heutige Kirche ganz legal durch die

Kirchensteuer , Auch die Evangelische- Kirche kassiert da fleißig mit.

Auch was das Verhältniss zum Vatikan anbelangt so hat die heutige

Evangelische- Kirche einen guten Draht zum Vatikan und zum Papst.

Ich frage mich schon warum brauchen immer noch zwei Kirchen in der

heutigen Zeit.

Es ist schon längst Zeit das die beiden Kirchen sich wieder vereinen,

denn Jesus hat nicht gesagt um meine Botschaft zu verkünden solltet

ihr zwei verschiedene Kirchen haben.

Vielleicht sollten die beiden Kirchen sich ein Beispiel von Deutschland

oder von anderen Ländern nehmen wo eine Wiedervereinigung

auch möglich war.

Unsere heutige Gesellschaft lässt sich keinen Bären von der,

Kiche auffbinden was ihren Glauben anbelangt. denn

dafür sorgen  schon heute unsere Medien.

Gott sei Dank brauchen wir in der heutigen  Zeit keinen Mann

mehr wie Martin Luther.

Was wir Martin Luther zu verdanken haben ist das wir

einen Feiertag bekommen haben zum 500 der

Evangelischen- Kirche.

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30.10.2017

Martin Luthers Wirken auf einen erhaltenen Feiertag zu beschränken, sowie Kollekte und Ablass über einen Kamm zu scheren ist vielleicht etwas zu kurzsichtig.

Bei einer Beurteilung der Person und des Wirkens Martin Luthers sollte man sich ggf. doch mit den historischen Umständen befassen. Das der Ablasshandel der katholischen Kirche ein Übel war sollte unbestritten sein. Seine Maßnahmen gegen den Ablasshandel waren also durchaus berechtigt und dringend nötig. Luther hatte wohl nicht die Spaltung der Kirche beabsichtigt, im Gegenteil er verfolgte das Ziel einer Erneuerung der Kirche im Hinblick auf das Verständnis der heiligen Schrift. Das er letzlich in dieser Sache scheiterte kann nicht ihm allein angelastet werden.

In jedem Fall ist ihm als Verdienst anzurechnen das er zu jener Zeit als einer der wenigen ( nicht als einziger) der katholischen Kirche entgegentrat und für seine Überzeugungen einstand. In diesem Sinne bräuchten wir wohl auch heute noch ein paar mehr von Luthers Schlag ;-) . Nicht zu vergessen seine Verdienste um die deutsche Sprache, speziell um die Vereinheitlichung der selben durch seine Bibelübersetzungen, die darüber hinaus die heilige Schrift allen zugänglich machte.

Martin Luther als "Judenhasser" zu bezeichnen ist dann auch etwas zu pauschalisierend. Luther war und ist wie wir ein Produkt seiner Zeit und der jeweiligen gesellschaftlichen Umstände. Der zu seiner Zeit weit verbreitete Antijudaismus prägte natürlich auch ihn, sogar soweit das er ihn durch seine christologische Bibelexegese zu untermauern suchte. Trotzdem forderte er bereits 1523 eine gewaltfreie Judenmissionierung und Integration. Das er in späteren Jahren davon abrückte ist zwar nicht zu entschuldigen, lag aber an der Gefährdung seiner Reformation der er natürlich größere Wichtigkeit zubilligte.

Das seine späteren "Judenschriften" in der Folgezeit, besonders im Nationalsozialismus, als Legitimation der Judenverfolgung, insbesondere der Novemberprogrome von 38 benutzt worden sind kann dem Reformator nicht angelastet werden. Die Benutzung der Schriften vollkommen aus dem Kontext gerissen und unter Missachtung der zur Zeit ihrer Entstehung herrschenden Verhältnisse ist einzig den Nationalsozialisten anzulasten.

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30.10.2017

Sie sollten die Äüßerungen von Martin Luther nicht schön reden,was er über die Juden gesagt hat,lesen sie bitte diesen Artikel

https://www.welt.de/sonderthemen/luther-2017/article159060014/Traegt-Martin-Luther-eine-Mitschuld-am-Voelkermord.html.

Wurde Martin Luther vom Saulus zum Paulus ,was die Judenfrage anbelangte.

Da aber habe ich aber meine Zweifel

Permalink
31.10.2017

Mit schönreden hat das gar nichts zu tun. Der von Ihnen verlinkte Artikel sagt im Prinzip nichts anderes aus als das was ich Ihnen als Antwort geschrieben habe. Desweiteren ist in diesem Artikel eben auch genau das nachzulesen, was sie als bezweifelte Wandlung vom Saulus zum Paulus bezeichen.... Im übrigen müsste es dann in dem von Ihnen verwandten Kontext " vom Paulus zum Saulus" heissen.

Es geht vielmehr darum das sie das Wirken Luthers insgesamt eben nur aus diesem Blickwinkel betrachten. Und da bleibe ich dabei das ist kurzsichtig. Als Ergebnis eben dieses Wirkens lediglich den gewonnnenen Feiertag zu benennen ist ausserdem ein Stück weit arrogant.

Ich finde schon das auch Luther ( wie jeder andere und wie alles andere) es durchaus verdient das man sich mit ihm beschäftigt bevor man über ihn urteilt.

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