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03.05.2011

Grausamkeiten des Moskauer Katzenzirkus

Kuklachev's "Circus of Horrors"

Die grausige Geschichte des Moskauer Katzentheater

Alles was Kucklachev von Euch verbergen möchte

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Schweigende Zeugen, seltsame Anklagen, verschwundene Information und Beweise, scharlatane Ärzte und Forscher und sadistische Clowns – hört sich wie ein Horrorfilm an ?

Dies sind Recherchen vieler Tierschützer über die düstere Realität des Moskauer Katzentheaters.

Entgegen der Erklärung auf der Website für den Kartenverkauf, wehren sich in Wahrheit viele Menschen gegen dessen Auftreten. Information über die Qual von Katzen im Theater wurden durch gerichtliche Anklagen von Kucklachev verhindert.

Gegner des Katzenzirkus erhielten Androhungen sie vor Gericht zu zerren, wenn sie ihre Anschuldigungen nicht zurücknehmen und weiterhin Kucklachev und das Moskauer Katzentheater kritisieren. Deshalb ist auch im Internet nichts negatives darüber zu finden.

Ein russischer Blogger bekam eine aggressive Drohungen vom Katzen-theater. Der genaue Wortlaut:

"Ihre Website enthält gezielt fehlerhafte Information, welche das Ansehen des allgemein bekannten russischen Künstlers Yuri Kucklachev und den guten Namen des staatlichen Katzentheaters von Moskau verletzt. Wenn Sie die besagte Meldung nicht innerhalb 7 Tage entfernen, sehen wir dies als Ihre Zustimmung zur Gerichtsanklage"

Nach einem halben Jahr erhielt er eine Vorladung zum Gericht, mit der Anklage dass sein Blog "den guten Namen eines staatlichen Organes verletzt", was in Russland eine "ernste Sache" ist.

Einige Fälle des Missbrauchs welche im Theater vorkommen:

Ein Augenzeuge behauptete, dass Kucklachev extreme heiße Heizkörper verwendet, um die Katzen zu schnellen Sprüngen zu dressieren, so dass die Füße der Katzen verbrennen, manchmal bis zu Lebensgefahr. Ein ehema-liger Veterinärarzt sah, dass Kucklachev, um die Katzen dazu zu bringen dass sie still sitzen, einen Strang um ihren Hals bindet, so dass sie er-sticken wenn sie springen wollen (zwar nicht tödlich, aber immer noch sehr unangenehm ....)

Kucklachev behauptet immer er benutze "Liebe" um die Katzen zu trainieren.

Er ist Mitglied der "Russischen Akademie der Naturkunde"(RAEN), einer zwielichtigen Organisation von Pseudo-Wissenschaften, und führt an seinen Katzen Experimente mit verschiedenen Chemikalien aus, in Zusammen-arbeit mit Victor Patrik, einem der berühmtesten Scharlatane der RAEN.

Hat in Russland irgendein Tierschutzverein versucht, gegen das Theater vorzugehen?

Nein. Kucklachev ist eine Ikone für russische Auswanderer, die in den 70-er Jahren Kinder waren, denn er war zu dieser Zeit sehr populär in Fernsehen. Es gibt wenige Tierliebhaber in dieser Gruppe. Dies ist der Grund dafür dass die Unmenschlichkeit Kucklachev's erst letztens bekannt wurde – als er Information vom Internet beseitigen wollte und führte dies zu einer um-gekehrten Reaktion.

Tierzirkusse in Russland sind als besonders grausam bekannt, aber kaum einer kümmert sich darum. Die Menschen sind zu hungrig um sich darüber Sorgen zu machen.

Kucklachev begegnete keinen Widerstand zu diesem Erprobung von Chemi-kalien an Katzen, da es in Russland kein Tierschutzgesetz gibt. Ein Versuch ein Tierschutzgesetz durchzubringen scheiterte an einem Veto seitens des Präsidenten Putin im Jahre 2000.

Dies erklärt, warum bei allen Gerichtssitzungen niemals die Gegenklagen bezüglich seiner Grausamkeit zu Tieren diskutiert wurden.

Zeuge Tierarzt:

Ein Zeuge ist Dr. Luginov, ein in Russland bekannter Veterinär, der ca. 33 Jahre in diesem Bereich tätig ist. Luginov gründete eine Organisation zur Pflege von Tieren in Zirkussen, und steht dieser vor. Er sorgte für tierärztliche Versorgung der Katzen im Zirkus von Kucklachev viele Jahre lang, bis dieser den Tierarzt rausschmiss.

Dieser Tierarztsorgte für die Katzen bei Kucklachev. Für die Behandlung der Tiere zahlte Kucklachev nicht, die Ausgaben wurden von der Klinik tragen. Außerdem sorgte der Tierarzt für die Lieferung von Nahrungsmittel für Katzen durch eine weltweit bekannte Firma, welche auch Tierfutter verkauft.

Fälle des Tiermissbrauches im Theater:

In einem Fall, wurde der Tierarzt von Kucklachev gezwungen die Tierklinik zu verlassen. Es blieben ca. 25 kranke und sich erholende Katzen in der Isolation. Auf Anweisung Kucklachev's wurden diese Katzen – die für ihn 10 Jahre lang Geld verdient hatten – getötet.

Tiere die zu alt sind oder aus jeglichem anderen Grund nicht mehr tauglich sind werden üblicherweise getötet oder weggeworfen – trotzdem erzählt Kuklachev der Öffentlichkeit dass er für sie ein Heim findet.

Warum wurde der Tierarzt so plötzlich entlassen:

Es kam zu erheblichen Unstimmigkeiten wegen des unbarmherzige Ver-halten zu den Tieren. Kucklachev bat die Tierärzte den Bereich der Klinik zu verlassen nachdem er letztlich die Behörden von der Wichtigkeit seines Theaters überzeugen konnte, und von ihnen ein Budget bekam. Mit diesem Budget stellte er 3 junge Veterinäre an.

Der Tierarzt versichert, alle Aussagen nicht aus Rache wegen des Raus-wurfs zu tätigen.

Er versichert, dass es keinen Willen zur Vergeltung gebe. Er sagt er glaube an Gott im Himmel und er sieht alles. Sein Widerstand gegen Kucklachev hat ein Ziel – die Katzen von ihm und von seinem schmutzigen Geschäft zu schützen. Seine Einstellung zu Kucklachev beruht alleine auf der grausame Behandlung der Patienten beruht, die seine Hilfe benötigen.

Das Verhalten Kucklachev's zu seinen Tieren ist wie zu einer geldherstel-lenden Maschine. Er betrachtet sie aus einem rein wirtschaftlichen Stand-punkt. Damit das Business profitabel ist, propagiert er es als besonders passend für Kinder und einmalig in der Welt.

Durch Recherchen vieler Tierschützer zeichnet sich hier ein unsympa-thisches Bild eines entfremdeten Verhaltens zu den Katzen und sogar Beweise von Verletzung und Missbrauch. Zweifellos ist noch viel über den Zirkus unbekannt, Dank der Hilfe von Behörden gelingt es Kucklachev jede Kritik am Zirkus mit der Erstellung einer Anklage zu verhindern. Dennoch scheint die Realität im Moskauer Katzentheater nicht so froh und munter zu sein wie es die Veröffentlichungen über den Zirkus versprechen.

Es gibt auch gewisse Dinge die Kucklachev gar nicht zu verbergen versucht. "Der Kater Boris hat 25 Katzen schwanger gemacht" kündigte er mit Stolz an, nach seinen Worten machen sie die Katzen mindestens einmal in ihrem Leben schwanger, "um dem Krebs vorzubeugen".Jeder Katzenfreund wird sich gegen solch eine Vermehrung wehren, wo doch so viele Katzen in den Straßen verlassen werden und sterben.

Nur in Israel kam es bisher zu größeren Demonstrationen gegen den Katzenzirkus.

Ich möchte allen denen danken, die sich für den Schutz der Tiere einsetzten hoffe, dass die Proteste endlich zu einen pauschalen Verbot von Tierzirkussen führen, überall auf der ganzen Welt.

Geänderter Auszug aus der Geschichte vom Freitag, 14.05.2010 - Die haessliche Story vom staatlichen Moskauer Katzentheater

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