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16.12.2014

Wasserwirtschaft in Augsburg - mit Gutachter auf Sparkurs?

Im April wurde am Lochbach für ein Bodengutachten mordsmäßig gebaggert und gebohrt. Dafür wurde sogar von der Stadt ein Bescheid erlassen. Das war angeblich wichtig, damit das Kanalufer vom Alten Mühlenkraftwerk T 2 an der Martinistraße, zur „Herbstablässe 2014 dringend saniert“ werden kann.

Die Baggerei bei den Anliegern war für die Katz‘

Schon am 8. Mai gab Umweltreferent Reiner Erben in der Augsburger Allgemeinen bekannt, dass die Ufersanierung heuer nicht stattfinden wird.

Am 21. Mai schrieb OB Gribl, dass mit dem Gutachten die geeigneten Kanalwände ermittelt würden, und dies, obwohl das Tiefbauamt bereits vor Jahren Betonwände als geeignete Lösung zur Ufersicherung vorgeschlagen hat und dem OB diese Sanierungsempfehlung vorlag.

Doch die Untere Wasserrechtsbehörde wollte das Gutachten.

Anliegern wurde kein Gutachten vorgelegt

Auch das Statik-Gutachten gab's nicht - und keine Planung. Die Kraftwerksbetreiberin sanierte das kaputte Ufer nicht. Die provisorischen Uferstützen sind immer noch da. Neben der Lochbachbrücke ließ sie etwas aufschütten. Doch das Ufer ist unten überall aufgerissen. Der Gutachter mißt weiterhin, ob die Stützpfosten in den Bach kippen, während unten das Erdreich ausgespült wird.  

Ist das eine geeignete Ufersicherung?



(©Alchima,  16.12.2014)


Baggerei im Wasserschutzgebiet

Wo mißt der Gutachter?

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