23.04.2012

Bischof Erwin Kräutler

Seit über 30 Jahren wirkt Dom Erwin, wie er in Brasilien genannt wird, am Xingu in Brasilien. Er setzt sich vor allem für die Armen und Ausgegrenzten ein, besonders für die indigenen Völker. Kämpfen, glauben, hoffen ist der Titel seines neuesten Buches, wo er von seinem Alltag und seinem Leben erzählt. Besonders der Bau des Staudammprojektes Belo Monte sind für eine richtiges Monster für die Menschen am Xingu und für ganz Amazonien.

Als Bischof, einer Diözese, die fllächenmäßig so groß wie Deutschland ist, reist er viel umher um zu firmen und pastorale Besuche zu machen. Seine Besuche sind für die Menschen eine ganz besondere Freude, weil er ein Bischof ist der immer ein offenes Ohr und ein offenes Herz für die Menschen hat. Ändern kann er an den schwierigen Situationen vor Ort oft auch nicht viel, doch er hört zu und nimmt die Menschen mit ihren Anliegen sehr ernst. Welche Strapazen und auch Gefahren sein Alltag bedeutet, durfte ich im letzten Jahr bei meinem dreimonatigen Besuch in seiner Diözese selbst erleben.

Für seinen Einsatz für die Umwelt bekam er 2010 den alternativen Nobelpreis verliehen.

Auch in diesem Jahr ist er wieder in der Diözese Augsburg zu Gast und wird bewegende Berichte aus Brasilien mitbringen.

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