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26.07.2010

Die neue Ich-kann-Schule: 8.Die Veraschenputtelung des Lebens durch Schule

Jeder Mensch besteht aus an die 100 Billionen Zellen, aus Muskeln, Sehnen, Knochen, Fleisch, Organen, Blut, Gewebe, verschiedensten Flüssigkeiten, Empfindungen, Seelen- und Geisteskräften. Jeder Mensch ist selbst der Chef seiner gigantisch großen Lebensfirma mit all ihren Kräften. Wer oder was hat uns nur dazu gebracht, uns in unserer eigenen Lebensfirma als Hilfsarbeiter oder Putzfrau zu verstecken? Warum kommen wir, selbst wenn in unserer Lebensfirma alles drunter und drüber geht, immer noch nicht darauf, dass es unsere höchst eigene Angelegenheit ist, die Führung zu übernehmen und unseren Kräften endlich klare Aufträge zu geben, mit denen sie SICH FÜR UNS verwirklichen können? Wenn wir es untersuchen, ist nicht zu übersehen, dass unsere Erziehungs- und Bildungseinrichtungen es sind, die uns AUS DER HAUPTROLLE UNSERES LEBENS DRÄNGEN wie die böse Stiefmutter das Aschenputtel. Auf einmal wird unser Leben fremdbeherrscht und die neuen Machthaber, denen wir uns zu unterwerfen haben, heißen: ADHS, Legasthenie, Dyskalkulie, Konzentrationsstörung & Co. Alle springen um diese modernen Goldenen Kälber herum und wir müssen in die Asche zum Erbsenklauben mit Selbstindoktrination: "Nein, ich kann nicht rechtschreiben. Ich bin Legastöhniker, ich werde es nie können. Die Legastöhnie ist alles und ich bin nichts." Wenn wir es nur einsehen! Und uns einfügen in die "Förderstrukturen"! Und nicht aufmucken! Sonst wären wir ja auch noch "hyperaktiv". Dann müssten wir einsehen lernen, dass man halt nicht normal ist und es auch nie werden kann und dankbar sein muss, wenn man überhaupt chemisch ruhiggestellt wird. Was sind wir doch für arme, verlorene Wesen! Und in unserem Königreich fragen sich 100 Billionen Zellen und unzählige Geistes-, Seelen- und Körperkräfte jeden Tag: "Wo ist nur unser König? Wo mag er nur sein? Warum sagt uns niemand, was wir für dieses große Reich tun sollen? Es wäre doch unser Lebenssinn, alles für dieses Reich zu tun!" Und wir üben jeden Tag: sich einfügen, sich unterwerfen, mitmachen, nicht aufmucken, sich selbst verleugnen, sich selbst untreu werden, sich selbst überwinden, sich selbst unterdrücken, sich und seine besten Kräfte quälen, sich selbst belügen, dass das alles so sein muss und nicht anders geht und vieles mehr. Wir lernen nicht, das, was wir KÖNNEN, zu tun und zu entfalten, wir lernen, das, was wir MÜSSEN, immer besser zu machen. So werden wir keine interessanten KÖNNER sondern langweilige SUPER-MÜSSER. So langweilig, dass man uns für intelligente Arbeiten längst ausgemustert und durch Maschinen ersetzt hat. Uns bleibt die Asche und das Erbsenzählen. Oder das Aufwachen? Im Märchen bekommt das Aschenputtel den Prinzen. Aber nur weil es wissen will und ausprobiert was geht: Es geht zum Ball und macht bei dem Tanz mit. Und es muss gesucht und gefunden werden aus einem für alle überlebenswichtigen Grund: weil es nämlich genau das hat, wovon alle immer behauptet haben, das es das nicht hat. Und das heißt für uns konkret: Hinter vorgeblichen Rechtschreibschwäche steckt die verdrängte, vergraulte, in die Asche verbannte Rechtschreibstärke. Hinter der vorgeblichen Rechenschwäche steckt die verdrängte, verprellte, vernachlässigte Rechenstärke. Hinter der vorgeblichen Konzentrationsstörung steckt die verhöhnte, misshandelte, wiederaufzurichtende Konzentration. Es liegt an uns, die Hauptrolle in unserem Leben endlich wieder an uns zu nehmen, uns auf die Seite unserer eigenen Kräfte uind Talente zu stellen, diese anzuerkennen und zu bestätigen, zu achten und zu schätzen, uns mit ihnen aufzurichten und zu verwirklichen. Wir selbst sind der Chef aller unserer Lebenskräfte und kein Mensch sonst. Der Sinn eines jeden unserer Talente ist es, ALLES FÜR UNS ZU TUN. Dafür brauchen sie unseren Auftrag und darum ist es so wichtig, dass wir endlich die Hauptrolle unseres Lebens annehmen und unseren Kräften Aufträge erteilen, damit sie sich für uns verwirklichen können. Wenn wir das nicht tun, ist das Leben für die Talente in uns sinnlos und dann erleben wir in uns ihre Sinnleere. Wir selbst sind der Chef und verantwortlich für alle, wirklich alle Kräfte unseres Lebens. Zur Hauptrolle unseres Lebens gehört, dass wir unsere Kräfte achten und anerkennen und lenken. Guten Erfolg! Franz Josef Neffe

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