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14.05.2015

Christi Himmelfahrt

Die Bedeutsamkeit der Himmelfahrt wird in der modernen Kirche oft übersehen. Wir haben besondere Festgottesdienste, um der Geburt Christi (Weihnachten), seines Todes (Karfreitag) und seiner Auferstehung (Ostern) zu gedenken. Die meisten Gemeinden allerdings halten Christi Himmelfahrt für wenig oder gar nicht erwähnenswert. Doch Christi Himmelfahrt ist ein Erlösungsereignis von großer Wichtigkeit. Sie kennzeichnet den höchsten Punkt der Erhabenheit Christi vor seiner Wiederkunft. Es war seine Himmelfahrt, durch die Christus in seine Herrlichkeit eintrat.

Lukas berichtet Christi Himmelfahrt für uns:
„Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie unverwandt zum Himmel blickten, während er dahinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißer Kleidung (himmlische Engel) bei ihnen, die sprachen: „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in derselben Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel auffahren sehen.“ Apostelgeschichte 1,9-11.

Wir lesen, dass Jesus in einer Wolke auffuhr. Dies ist ein Hinweis auf die Wolke der Herrlichkeit Gottes. Diese Wolke übertrifft mit ihrer Strahlkraft jede gewöhnliche Wolke. Es ist die sichtbare Manifestation von der leuchtenden Herrlichkeit Gottes. Darum war die Art des Weggangs Jesu absolut nicht gewöhnlich. Es war ein Augenblick bemerkenswerten Glanzes.

Jesu Himmelfahrt weist hin auf sein Gehen an einen speziellen Ort mit einer speziellen Absicht. Er geht zum Vater, zur Rechten des Vaters. Er besteigt den Sitz kosmischer Autorität. Jesus geht in den Himmel zu seiner Krönung, seiner Bestätigung als König der Könige. Jesus fuhr auch auf, um im himmlischen Allerheiligsten sein Werk als unser großer Hoher Priester fortzuführen. Im Himmel regiert Jesus als König und verwendet sich für uns als unser Hoher Priester. Von seiner Position erhöhter Autorität gießt er seinen Geist (Pfingsten) auf die Gemeinde aus.

Als Jesus in den Himmel auffuhr, um als König aller Könige gekrönt zu werden, wurde ihm der Platz zur Rechten Gottes gegeben. Die Rechte Gottes ist der Platz der Autorität. Von dieser Position aus regiert Jesus, verwaltet er sein Königreich und präsidiert er als Richter über Himmel und Erde. Obwohl Jesus als Richter regiert, ist er vom Vater auch zum Anwalt und Verteidiger seines Volkes bestimmt.

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