04.01.2011

Biber-Einsatz am Lechkanal

Der Hund, wir nennen ihn einfach mal "yellowsnow" und ich waren Gassi am Lech, als der Hund plötzlich stoppte. An einem Baum. Und nicht das Bein hob. Noch ungewöhnlicher wäre es gewesen, wenn er diesen einen Baum einfach ignoriert hätte. Der Baumstamm war total verrissen. Klarer Fall: Ein Biber hat sich an dem armen Bäumchen am Ufer des Lechkanals verbissen. Und ist dabei gescheitert. Denn sonst wäre der Baum ja ab. Der Hund und ich haben lange darüber nachgedacht, warum der Baum noch stand. Vermutlich hat der Biber kälteempfindliche Zähne, weil er ja seit zig Jahren auf einen grünen Kräuterstreifen aus Kamille, Myrrhe, Minze und Salbei setzt. Oder er ist gestört worden. Sind eh so komische Tiere. Im Augsburger Zoo halten die immer Siesta, ein Haufen Fell hinter Glas und wenn man Glück hat, sieht man durch die dicken Scheibe, dass sie noch atmen. Oder erkennt einen Schwanz. Im Kreis Augsburg dagegen ist der Biber richtig fleißig. Wir haben noch mehr Bäume gefunden, an denen der Biber sein Glück versucht hat. Ob er echt den Lech stauen will? Kann ein Biber das? Yellowsnow und ich bleiben dran!

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