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06.11.2014

Kurzreise nach Norwegen: Finnland im Superlativ

Bekanntlich lernt man seine Heimat ja im Ausland noch besser kennen. Also los: In meinem Mid Term Break - eine freie Woche zwischen den beiden Semesterteilen im Herbst – mache ich mich mit einer Freundin auf ins Nachbarland Norwegen. Und tatsächlich, eine Erkenntnis über meine vorübergehende Wahlheimat Finnland kommt nicht allein.

Lektion Nummer Eins: Das Jammern über das kalte, trübe Wetter in Helsinki hat ein Ende, sobald wir in Oslo landen. Mit durchschnittlich über 20 Regentagen im Oktober ist Norwegen nämlich noch um einiges schlimmer dran als Finnland. Aber wir haben Glück und dürfen die ersten regenfreien Tage nach zwei Wochen erleben.

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Zweite Lektion: Finnland ist ein wunderschönes Land mit fantastischer Natur. Dass das aber durchaus relativierbar ist, lerne ich auf der sieben Stunden langen Zugfahrt von Oslo nach Bergen. Die Strecke kann ich nur jedem empfehlen, der Norwegen bereisen möchte. Draußen vor dem Fenster ziehen Landschaften vorbei, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Allesamt unberührt und wieder einmal absolut Fotokalender-reif. Wow!

Lektion Drei: Die Finnen mögen manchmal wirklich spinnen, sind aber doch ein sehr liebes Volk. Auch hier stehen die Norweger ihren Nachbarn in keiner Weise nach. Strömender Regen, Kälte und Dunkelheit scheinen hier niemandem zuzusetzen. Ich treffe unglaublich freundliche und hilfsbereite Menschen. Ein weiterer Pluspunkt: Sie machen sogar einen ganz klein wenig extrovertierteren Eindruck als die Finnen.


Nach ein paar Tagen in Norwegen bin ich mir sicher: Reisen in diesem Land mag teuer sein (ja, tatsächlich ein weiterer Fall in dem Norwegen Finnland übertrifft). Aber was man zu sehen bekommt, ist den Preis wert. Auch der kalte schneeige Wind, der mir auf dem Aurlands- und Nærøyfjord (siehe Foto) ins Gesicht peitscht, kann meiner Begeisterung nichts anhaben.

Für weitere Bilder und Informationen dazu gerne auch einmal meine Fotogalerie durchklicken oder an mich wenden.

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