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Coronavirus
13.07.2020

Das Corona-Update vom 13. Juli

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Foto: AZ Grafik

Jeden Tag laufen etliche Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Es war ein Anruf, der viele Eltern, deren Kinder die Wittelsbacher Grundschule in Augsburg besuchen, am Freitagvormittag beunruhigt haben mag: Ein Schüler der zweiten Klasse ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Umgehend wurden alle Eltern informiert. Für den Bub, die neun Kinder seiner Lerngruppe sowie die Lehrkraft ordnete das Augsburger Gesundheitsamt eine zweiwöchige Quarantäne an.

Zudem wurden alle Betroffenen auf das Coronavirus getestet. Aktuell sei laut der Schulleitung zwar keiner der anderen Tests positiv ausgefallen, einige Testergebnisse, darunter das der Lehrkraft, stünden aber noch aus. Welche Auswirkungen die Infektion für den übrigen Unterrichtsbetrieb an der Wittelsbacher Grundschule hat, lesen Sie hier.

Der Corona-Fall in der Grundschule ist aber bei Weitem nicht der Einzige in den vergangenen Tagen in Augsburg. Das Gesundheitsamt der Stadt Augsburg verzeichnet 17 neue Covid-19-Fälle in den letzten drei Tagen.

Gute Nachrichten gibt es derweil aus dem Augsburger Staatstheater. Dort testet man neue Wege, um Ansteckungen der Zuschauer bestmöglich vermeiden zu können. Wie Nebeldunst die Bühnenkunst retten soll, lesen Sie hier.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

  • Es sind Bilder, die angesichts der Corona-Pandemie wie aus vergangenen Sommern zu stammen scheinen: Deutsche Urlauber sitzen dicht gedrängt vor den Bars. Masken trägt niemand, Abstand hält auch keiner. Tatsächlich stammen die Aufnahmen vom vergangenen Wochenende und sind auf Mallorca entstanden. Die Ereignisse auf der Insel hat auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn besorgt zur Kenntnis genommen. Er sagt: "Wir müssen aufpassen, dass Mallorca kein zweites Ischgl wird."
  • Wer jetzt Urlaub macht, macht Urlaub mit der Corona-Gefahr. Und nicht von der Corona-Gefahr. Denn das Virus ist weiter allgegenwärtig. Natürlich dürstet es viele Menschen nach Monaten der pandemiebedingten Einschränkungen jetzt nach Abwechslung. Und manche auch danach, das zu tun, was die Umgangssprache „mal so richtig die Sau rauslassen“ nennt. Verständlich. Aber: "Was am Ballermann passiert ist, ist verantwortungslos", kommentiert unser Berlin-Korrespondent Bernhard Junginger.
  • Urlaub und Corona - es bleibt ein schwieriges Thema. Zumindest im Flugzeug soll die Luft rein sein. Fast gebetsmühlenartig versichern das diverse Airline-Sprecher. Der Flugzeugbauforscher Prof. Dieter Scholz hegt daran jedoch begründete Zweifel. Wieso er trotz vermeintlich "reiner Luft" eine große Ansteckungsgefahr im Flugzeug sieht, lesen Sie hier.

Die Zahlen: Mittlerweile gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 198.963 Fälle, das sind 159 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bis heute 49.273 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 69 mehr als am Vortag. Insgesamt sind in Bayern in den vergangenen sieben Tagen 458 Fälle registriert worden. Alle bestätigten Fälle in Bayern sehen Sie hier in unserer interaktiven Karte.

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