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Coronavirus
03.05.2021

Das Corona-Update vom 3. Mai

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Foto: AZ Grafik

Jeden Tag laufen viele Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig ist – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Seit heute ist klar: Es wird auch 2021 keine Wiesn geben. Das Münchner Oktoberfest wurde nun offiziell abgesagt. Entschieden wurde nach einer Videoschalte mit Ministerpräsident Markus Söder und zahlreichen bayerischen Bürgermeistern, sagte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter in einer Pressekonferenz. Ziel sei ein möglichst einheitliches Vorgehen in ganz Bayern gewesen. Das heißt auch: Die bayerische Staatsregierung appelliert an Städte und Gemeinden, dass auch andernorts keine großen Volksfeste stattfinden sollen, wie etwa der Herbstplärrer in Augsburg. Mehr über die Münchner Entscheidung und die Folgen für ganz Bayern erfahren Sie hier.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages:

  • Schon am Samstag könnten für Millionen Menschen in Deutschland die gröbsten Corona-Beschränkungen Geschichte sein. Die Bundesregierung will für doppelt Geimpfte und Genesene Ausgangssperren, Kontaktverbote und andere Einschränkungen aufheben. Gleichzeitig steigt auch die Zahl der Impfungen rasant an. Welche Freiheiten die Regierung für Geimpfte plant, lesen Sie hier.

  • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will die Corona-Regeln an Bayerns Schulen lockern: Ab kommendem Montag sollen alle Klassenstufen an den Grundschulen bis zur Inzidenz von 165, so wie es auch in der Bundesnotbremse vorgesehen ist, im Wechselunterricht in die Schulen zurückkehren, sagte Söder nach einer Sitzung des CSU-Vorstands in München. Es bleibe aber auch dort bei der Test- und Maskenpflicht. Außerdem stellte Söder Lockerungen für Außengastronomie, Kultur und Sport in Aussicht. Mehr weiß mein Kollege Henry Stern.

  • Drogenabhängige Menschen leiden unter den Corona-Maßnahmen und dem Lockdown besonders. In der Krise ist es Experten zufolge für die Betroffenen schwieriger, Substitution zu bekommen, also eine Behandlung mit Drogenersatzstoffen. Viele Hilfsmodelle und Aufenthaltsangebote für Süchtige in der Region sind zudem eingeschränkt. Immerhin: Die Zahl der Drogentoten in Augsburg ist nicht gestiegen. Mehr zum Thema können Sie hier nachlesen.

Die Zahlen: Bislang gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts 3.425.982 Fälle, das sind 9160 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 599.791 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 1532 mehr als am Vortag.

Mit unseren interaktiven Karten und Grafiken geben wir Ihnen einen Überblick:

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