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Coronavirus
31.07.2020

Das Corona-Update vom 31. Juli

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Foto: AZ Grafik

Jeden Tag laufen viele Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Für Eltern war die Corona-Zeit besonders hart. Neben den allgemeinen Umständen und Krisen der Pandemie mussten sie Kinder betreuen. Nach den Sommerferien soll damit Schluss sein. Dann werden - wenn alles gut geht - Schulen wieder in den Regelbetrieb gehen. Das kündigte Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) an. Zwischen Ende August und Anfang September soll entschieden werden, ob die Corona-Infektionszahlen es auch zulassen. Dafür hat Piazolo mit seinem Ministerium vier Alarmstufen ausgearbeitet. Wie diese konkret aussehen und was das Kultusministerium für bayerische Schulen plant, lesen Sie hier.

"Das ist die einzig richtige Strategie", kommentiert unsere Autorin Sarah Ritschel die Pläne des Kultusministers. Die Gesundheit müsse über allem stehen, aber das neue Schuljahr solle nicht unter dem Corona-Diktat leiden.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

  • Dass die Krise noch lange nicht überwunden ist, bekommt Österreich gerade zu spüren. Dort geht die Angst vor einem zweiten Ischgl um. Die Infektionszahlen stiegen in den letzten Tagen meist im dreistelligen Bereich, das idyllische St. Wolfgang entwickelte sich zum Corona-Cluster. Wie sich Hoteliers und Behörden gegenseitig die Verantwortung zuschieben und wie die Politik reagiert, berichtet unser Österreich-Korrespondent Werner Reisinger.
  • In Augsburg beschäftigen sich die Behörden derweil mit einem Misstand anderer Art: Nach Auskunft der Augsburger Staatsanwaltschaft werden wegen mutmaßlicher Betrugsdelikte um staatliche Corona-Hilfsgelder derzeit 150 Verfahren geführt, es geht um einen möglichen Gesamtschaden von 1,1 Millionen Euro. Was Sie über über den Betrugsskandal wissen müssen.
  • Einen ganz legalen Deal haben SAP und Telekom während der Pandemie gemacht. Sie haben die Corona-Warn-App auf den Markt gebracht. Unsere Autorin Lea Thies hat mit Carmela Troncoso gesprochen, der Frau hinter der Corona-App. Sie hat dafür gekämpft, dass die Daten der Corona-Warn-App nicht zentral gespeichert werden. Warum sie Staaten nicht traut und was sie angetrieben hat, lesen Sie in ihrem Porträt.

Die Zahlen: Derzeit gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 208.698 Fälle, das sind 870 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich aktuell 50.915 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 109 mehr als am Vortag. Alle bestätigten Fälle in Bayern sehen Sie hier in unserer interaktiven Karte.

 

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