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Coronavirus
05.07.2020

Das Corona-Update vom 5. Juli

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Foto: AZ Grafik

Jeden Tag laufen unzählige Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Zwar dürfen die Augsburger wieder ausgehen, im Restaurant essen und im Biergarten sitzen, aber der Platz ist häufig begrenzt. Abstandsregeln gelten weiterhin, einige Tische müssen freigehalten werden. Das bedeutetet vor allem Verlust für die Gastronomen. Die Stadt Augsburg könnte dem Problem entgegenwirken - mit einer unkonventionellen Methode. Sie wäre bereit, Straßen zeitweise zu sperren, um mehr Sitzplätze zu schaffen. Das Genehmigungsverfahren ist aber kompliziert. Es müsste beispielsweise darauf geachtet werden, inwieweit zusätzlicher Lärm die Anwohner belästigt oder ob die Erreichbarkeit von Grundstücken eingeschränkt wird. Unser Autor Michael Hörmann hat sich bei den zuständigen Referenten der Stadt Augsburg umgehört.

Für die Betreiber von Diskotheken sieht die Zukunft dagegen sehr viel düsterer aus. Das Risiko massenhafter Ansteckungen beim Tanzen ist zu groß, als dass Clubs wieder öffnen dürften. Sarah Ritschel hat sich mit Betreibern aus der Region unterhalten. Wie erleben sie die Krise? Wie planen sie für die Zeit nach der Pandemie? Und: Wird die Clubkultur das Virus überleben?

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

  • Neben der Gastronomie sind vor allem der Tourismus und die Luftfahrtbranche stark von der Krise betroffen. Mit Auswirkungen auf die Region: Das Flugzeugbau-Unternehmen Premium Aerotec hat angekündigt, fast jede dritte Stelle im Unternehmen zu streichen. Insgesamt sind 2800 Beschäftigte betroffen. Wie stark die Einschnitte die 3500 Mitarbeiter in Augsburg treffen, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Die Entwicklungen bei Aerotec hat Michael Kerler zusammengefasst.
  • Auch die Bildung leidet unter der Corona-Krise. Vor allem, wenn man keinen Zugang zu schnellem Internet hat. So geht es aktuell vielen Geflüchteten. Ohne Internet keine richtige Bildung. Und damit letztlich keine funktionierende Integration. „Uns geht es um Inklusion, die hier nicht stattfindet und wir laufen offenen Auges in eine Katastrophe“, sagt eine Sozialpädagogin. Über die Forderung der Asylhelfer nach Internetzugängen berichtet Heiko John.
  • Corona könnte auch Einfluss auf den Brexit haben. Weil Boris Johnson nach seinem missglückten Corona-Management nicht auch noch ein No-Deal-Szenario riskieren kann, könnte er bei einigen Punkten in den Verhandlungen einknicken, kommentiert unsere Korrespondentin Katrin Pribyl.

Die Zahlen: Mittlerweile gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 196.335 Fälle, das sind 239 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bis heute 48.665 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 10 mehr als am Vortag. Insgesamt sind in Bayern in den vergangenen sieben Tagen 340 Fälle registriert worden. Alle bestätigten Fälle in Bayern sehen Sie hier in unserer interaktiven Karte.

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