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Coronavirus

01.05.2020

Das Corona-Update vom 1. Mai

Bild: AZ-Grafik

Jeden Tag laufen unzählige Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Wer derzeit mit dem Zug reist, kann sich großzügig ausbreiten. Allein im Fernverkehr sind die Passagierzahlen der Deutschen Bahn auf 10 bis 15 Prozent eingebrochen. Das sorgt für Freude bei den verbliebenen Fahrgästen – und enormen wirtschaftlichen Druck bei der Bahn.

Nun hat die Deutsche Bahn zusätzliche Finanzhilfen vom Bund angefordert. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur benötigt der bundeseigene Konzern bis 2024 rund acht bis zehn Milliarden Euro. Eine Forderung, die bei Kritikern die Frage aufkommen lässt: Ist die Finanzkrise des Konzerns wirklich nur mit der Corona-Pandemie zu erklären?

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

  • Als wäre die Corona-Pandemie nicht schlimm genug, warnt das UN-Kinderhilfswerk Unicef vor dem Ausbruch weiterer tödlicher und eigentlich vermeidbarer Krankheiten als Folge der Krise. Grund dafür sei der massive Lieferrückstand von Standard-Impfstoffen. Allein in den vergangenen zwei Wochen seien die geplanten Lieferungen um 70 bis 80 Prozent zurückgegangen, weil der internationale Flugverkehr weitgehend stillsteht. Viele Länder in Afrika und Asien laufen nun Gefahr, dass ihnen die Impfstoff-Vorräte ausgehen.
  • Bundesliga-Klubs wie der FC Augsburg wollen wieder mit dem Mannschaftstraining beginnen – und warten dafür auf eine Genehmigung der Behörden. Damit der Spielbetrieb möglicherweise in diesem Monat wieder starten kann, soll es regelmäßige Kontrollen auf das Corona-Virus geben.
  • In Italien könnten die strengen Ausgangsbeschränkungen bald gelockert werden. Regierungschef Giuseppe Conte erklärte auf Facebook: "Ich bin sicher, dass sich bei Einhaltung der Regeln die Ansteckungskurve in einigen Gebieten erheblich verlangsamen wird." Am Montag ist es in Italien unter anderem wieder erlaubt, Spazieren zu gehen oder Sport zu treiben
  • Seit knapp einer Woche gilt in Bayern eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Nun zieht die bayerische Verkehrsministerin eine positive Bilanz: "Die Maskenpflicht stößt auf große Akzeptanz", sagt Kerstin Schreyer (CSU). Bewusste Verstöße gebe es kaum.

Die Zahlen: Derzeit gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 160.758 Fälle, das sind 1639 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich aktuell 42.489 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 409 mehr als am Vortag. Insgesamt kommen in Bayern auf 100.000 Menschen aktuell 325 mit dem Coronavirus infizierte Personen. Alle bestätigten Fälle in der Region finden Sie in diesem Artikel.

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