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Coronavirus

19.02.2021

Das Corona-Update vom 19. Februar

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Bild: AZ Grafik

Jeden Tag laufen viele Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig ist – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Eine Hoffnung irgendwann doch noch Herr der Corona-Lage zu werden, bestand darin, möglichst schnell möglichst viele Menschen gegen das Virus zu impfen. Das scheint in Deutschland momentan nicht wirklich zu klappen. Es kamen zu lange zu wenige Impfdosen in Deutschland an, aber die Zahl soll nun steigen. Um dann möglichst schnell viele Menschen impfen zu können, hatten sich die Hausärzte bereit erklärt, mitzuhelfen. Immerhin kommen inzwischen genügend Impfstoffe in Deutschland an, dass die Arztpraxen mithelfen könnten. Nach den Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn sollen bis Ende nächster Woche fünf Millionen Dosen bei den Bundesländern ankommen.

Doch vorerst werden Hausärztinnen und -ärzte nicht beim Impfen mithelfen, sagte Spahn. Der CDU-Politiker bremste am Freitag die Hoffnung, dass ab Anfang April im ganzen Land die Hausärzte massenhaft Spritzen gegen den Erreger verabreichen werden. Spahn nutzt die Gelegenheit, um auf einem zweiten wichtigen Feld der Seuchenbekämpfung großer Enttäuschung vorzubeugen. Bei den kostenlosen Schnelltests, die ab 1. März überall in Deutschland angeboten werden sollen, sei an den Teststationen in den ersten Tagen Geduld gefragt. „Es wird wahrscheinlich am Anfang mal Schlangen geben“, sagte er.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

  • Der Osterplärrer in Augsburg wird auf Grund der Corona-Pandemie in diesem Jahr ausfallen. Noch ist allerdings offen, ob auch die Dult nicht stattfinden kann. Derzeit laufen Gespräche mit den Händlern, heißt es aus der Stadt Augsburg. Aber: Für die Augsburger Sommernächte sieht es ebenfalls schlecht aus.

  • Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat sich skeptisch gegenüber einer rechtlichen Verfolgung sogenannter Impfvordrängler ausgesprochen, die sich entgegen der Prioritätenliste Corona-Schutzimpfungen gesichert hatten. „Wenn sich hier jemand vordrängelt, ohne an der Reihe zu sein, ist das absolut inakzeptabel“, sagte die SPD-Politikerin im Interview mit unserer Redaktion. Sie verstehe deshalb die Empörung darüber, hoffe aber, dass die kritische Berichterstattung darüber Abschreckung genug sei.

  • Eigentlich geht die Zahl der Unfälle im Raum Augsburg seit Jahren nach oben. Doch wegen der Corona-Pandemie ist die Zahl der Unfälle im vergangenen Jahr gesunken. Dafür ist die Zahl der Verkehrstoten gestiegen. Im restlichen Schwaben ist die Zahl der Verkehrsunfälle ebenfalls gesunken.

Die Zahlen: Bislang gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts 2.369.719 Fälle, das sind 9113 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 425.826 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 1.291 mehr als am Vortag.

Mit unseren interaktiven Karten und Grafiken geben wir Ihnen einen Überblick:

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