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Coronavirus

19.09.2020

Das Corona-Update vom 19. September

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Bild: AZ Grafik

Jeden Tag laufen viele Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

An diesem Samstag wäre der Anstich auf dem Münchner Oktoberfest gewesen. Ein schwacher Trost für den Ausfall des weltweiten größten Volksfestes: Bis 4. Oktober soll es im Rahmen der "Wirtshaus-Wiesn" in gut 50 Wirtshäusern Hendl, Haxn und Wiesnbier geben. Zudem ist an diesem Samstag für die Gastronomie eine entscheidende Lockerung in Kraft getreten: Bars und Kneipen in Bayern dürfen nach monatelanger Corona-Pause wieder öffnen. Viele Gastronomen und auch Kneipenbesucher hatten bis zuletzt gefürchtet, dass die Lockerung doch noch einmal gekippt wird.

Anlass zu dieser Sorge gaben die zuletzt gestiegenen Fallzahlen von nachgewiesenen Covid-19-Erkrankungen an einigen Orten im Freistaat. Die Landeshauptstadt München etwa hat am Freitag den Corona-Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohnern überschritten. Konsequenzen? Erstmal keine. So lautet jedenfalls die Devise von Oberbürgermeister Dieter Reiter. "Ich glaube nicht, dass wir weitergehende Maßnahmen schon am Montag treffen werden", so Reiter. Die Stadt München will abwarten.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

  • Wie geht es für den AEV mit den neuen Corona-Regelungen weiter? Der Klub ist für den 13. November gerüstet, doch die Unsicherheit in der Eishockey-Branche ist weiterhin groß. Ein gut 50 Seiten starkes Hygienekonzept soll den Panthern ermöglichen, in Zukunft vor Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion zu spielen. Viel Frischluft, keine Stehplätze: Das ist das Hygiene-Konzept der Panther.

  • Die Corona-Hilfen sollten Unternehmern in Bayern nach dem Lockdown zur Überbrückung helfen. Schnell und unbürokratisch, das war das Motto. Ein vorläufiges Fazit offenbart nun: Durch Betrugsfälle mit Corona-Hilfen hat der Freistaat 1,7 Millionen Euro verloren. Eine Berufsgruppe war zudem komplett vom Hilfsprogramm ausgeschlossen. Zwischen Betrug und Bürokratie: So haben die Soforthilfen funktioniert.

  • Die Debatte um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes hält weiter an. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage: Was bringen die Masken gegen das Coronavirus?

Die Zahlen: Bislang gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 270.070 Fälle, das sind 2297 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 64.395 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 477 mehr als am Vortag. Alle bestätigten Fälle in Bayern sehen Sie hier in unserer interaktiven Karte.

 

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