Newsticker
Kassenärzte erwarten Aufhebung der Impf-Priorisierungen im Mai
  1. Startseite
  2. Corona-Update
  3. Das Corona-Update vom 26. Januar

Coronavirus

26.01.2021

Das Corona-Update vom 26. Januar

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Foto: AZ Grafik

Jeden Tag laufen viele Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Viel ist über die 15-Kilometer-Regel in Hotspot-Regionen diskutiert worden. Ist sie wirklich wirksam, um die Zahl der Tagesausflügler zu reduzieren oder macht sie nur den Einwohnern einer solchen Stadt oder eines Landkreises das Leben schwer? Und wie soll sie überhaupt kontrolliert werden? Nun hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die Regel vorläufig gekippt. Damit gab er einem Eilantrag aus Passau statt.

Das höchste bayerische Verwaltungsgericht argumentierte, dass das Ausflugsverbot aller Voraussicht nach gegen den Grundsatz der Normenklarheit verstoße. Für die Betroffenen sei der räumliche Geltungsbereich des Verbots touristischer Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um die Wohnortgemeinde hinaus nicht hinreichend erkennbar. Wie es jetzt weitergeht und warum das Gericht eine andere umstrittenen Regel - die FFP2-Maskenpflicht - bestätigt hat, lesen Sie hier.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

  • Erleichterung für viele Eltern in Bayern: Der Freistaat erstattet ihnen die Gebühren für Kita und Mittagsbetreuung, rückwirkend zum 1. Januar. Auch im Februar sollen die Kosten übernommen werden. Bezahlt werden allerdings nur Gebühren, die im landesweiten Durchschnitt liegen. Was das für Einrichtungen in Ballungsräumen mit höheren Beiträgen und die betroffenen Eltern dort bedeutet, erfahren Sie hier.
  • Wirkt er bei Senioren oder wirkt er nicht? Das Handelsblatt berichtete gestern Abend, dass der Impfstoff von Astrazeneca bei Menschen über 65 nur eine Wirksamkeit von acht Prozent habe. Der Hersteller weist das zurück, die Zahl sei falsch. Dem Gesundheitsministerium zufolge könnte es sich um ein Missverständnis handeln. Hier haben wir den aktuellen Stand der Debatte für Sie.
  • Es war das Jahr, in dem ganz plötzlich vieles anders wurde: Corona hat 2020 so stark in das Leben der Menschen eingegriffen wie wohl noch keine andere Krise in der Geschichte der Bundesrepublik. Wie sehr sich damit der Alltag in Deutschland gewandelt hat, zeigt ein Blick in die Zahlen. Meine Kollegin Anika Zidar hat in acht Grafiken unsere neue Normalität veranschaulicht - von Mobilität über Körperpflege bis hin zum Konsum. Die ganze Geschichte finden Sie hier.

Die Zahlen: Bislang gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts 2.148.077 Fälle, das sind 6412 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 391.863 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 760 mehr als am Vortag. Alle bestätigten Fälle in Bayern sehen Sie hier in unserer interaktiven Karte.

Das könnte Sie auch interessieren:

Die Corona-Warn-App des Bundes wird aufgerüstet. Sie soll in dieser Woche neue Funktionen bekommen. Zum Beispiel aktuelle Zahlen zum Infektionsgeschehen.

Update mit neuen Funktionen: Das kann die Corona-Warn-App bald

Kinder und Jugendliche sind pro Woche im Schnitt rund 23 Stunden online. Die Corona-Krise trägt ihren Teil dazu bei. Die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig erklärt, wie man einer Sucht vorbeugen kann.

Medienkonsum von Kindern: "Auch mal den Stecker ziehen"

Es ist Peter Kolbas größter Fall: Der Verbraucherschützer vertritt 1000 Touristen, die im März 2020 ihren Urlaub im Corona-Hotspot Ischgl verbrachten – und noch heute leiden.

Corona in Ischgl: So tickt der Jurist, der 1000 Urlauber vertritt

Der Unterallgäuer Landrat Alex Eder verbreitet einen Film, der eine Nähe zur Querdenker-Bewegung erkennen lässt. Warum der Freie Wähler darin kein Problem sieht.

Unterallgäuer Landrat Eder teilt umstrittenes Corona-Video 

Über alle Entwicklungen informieren wir Sie auch immer in unserem Live-Blog.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren