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Coronavirus

27.02.2021

Das Corona-Update vom 27. Februar

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Foto: AZ Grafik

Jeden Tag laufen viele Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig ist – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Ab Montag dürfen die Friseure in ihren Salons wieder waschen, schneiden, färben. Auch Bau- und Gartenmärkte dürfen öffnen. Die Corona-Maßnahmen werden zwar gelockert, von einem Ende des Lockdowns kann aber keine Rede sein. Einzelhändler beispielsweise müssen ihre Läden weiterhin geschlossen halten. Viele wollen das nicht hinnehmen. Augsburgs Händler machen jetzt Druck auf die Regierung und fordern: Bis zum 8. März sollen auch sie ihre Geschäfte öffnen dürfen. Durch den Lockdown sehen sie sich in ihrer Existenz gefährdert. Lesen Sie hier mehr über die Lage der Einzelhändler und ihren Appell an die Politik.

Markus Söder galt lange als Verfechter strenger Maßnahmen. Dass in Bayern jetzt Baumärkte und Nagelstudios öffnen, lässt die Frage aufkommen: Kippt da was? Bekommt die Politik Angst vor der Wut der Bürger? "Die einfache Antwort lautet: Ja, etwas", schreibt unser Chefredakteur Gregor Peter Schmitz in seinem Kommentar. Warum das nicht so schlimm ist und wieso die Politik umdenken muss.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages:

  • CSU-Generalsekretär Markus Blume warnt die Politik davor, in der Corona-Politik zu große Versprechungen zu machen. Im Gespräch mit unserer Redaktion sagt er: "Die Kombination von mehr versprechen und weniger liefern ist in der Politik immer toxisch, weil das zu großer Enttäuschung führt." Das ganze Interview lesen Sie hier.
  • Vielleicht kennen Sie das auch: Sie sitzen im Zug und in ihr Abteil kommt ein Fahrgast ohne Maske vor dem Gesicht. Was tun? Darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Die Person ansprechen, sagt unsere Autorin Naomi Rieger. "Wegschauen ist leichter, doch nur ansprechen kann etwas bewirken." Ihren Kommentar lesen Sie hier. Richard Mayr ist anderer Meinung. Der Staat habe sich schon recht umfassend in das Leben aller eingemischt. Dann müsse man sich nicht noch zum Corona-Regelhüter aufschwingen, schreibt er in seinem Gegenkommentar.
  • Bildungsministerin Anja Karliczek erwartet trotz Corona einen stabilen Präsenzunterricht. "Ich glaube, wir haben jetzt eine ganz gute Ausgangslage, dass es in den nächsten Monaten möglichst viel Unterricht in den Schulen selbst geben kann", sagt sie im Gespräch mit unserer Redaktion. Das ganze Interview lesen Sie hier.

Die Zahlen: Bislang gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts 2.434.446 Fälle, das sind 9.762 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 435.224 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 1420 mehr als am Vortag.

Mit unseren interaktiven Karten und Grafiken geben wir Ihnen einen Überblick:

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