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Coronavirus

28.12.2020

Das Corona-Update vom 28. Dezember

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Bild: AZ Grafik

Jeden Tag laufen viele Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Die Impfkampagne der Bundesregierung ist angelaufen. In ganz Deutschland werden seit dem Wochenende Menschen aus Risikogruppen gegen das Coronavirus geimpft. Die Erste war Edith Kwoizalla. Die 101-Jährige hat schon eine andere Pandemie dieses Ausmaßes erlebt: die spanische Grippe.

Auch in der Region werden Menschen aus Risikogruppen geimpft. Die erste Lieferung bleibt überschaubar, 100 Corona-Impfdosen bekommt jeder Landkreis in Schwaben. Doch der Aufwand ist groß, vor allem für Senioren- und Pflegeheime. In kürzester Zeit müssen die Mitarbeiter ihre Bewohner über die Impfung aufklären, ihr Einverständnis einholen, Fragebögen über Vorerkrankungen und Medikamente ausfüllen. Wie Pfleger und Senioren den Impfstart erleben, lesen Sie hier.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

  • Eine Last ist die Corona-Krise auch für Paketboten. Im Jahr 2020 wurden in Deutschland mehr Pakete verschickt als je zuvor. Die Boten hetzen Treppenhäuser auf und ab, damit andere möglichst kontaktbeschränkt shoppen können. Hier erzählt ein Augsburger Paketbote wie die Arbeit im Lockdown ihn an seine Grenzen bringt.

  • Die einen kommen mit der Arbeit kaum hinterher, die anderen würden gerne öffnen. Geschäfte und Lokale in der Augsburger Innenstadt kämpfen ums finanzielle Überleben. Warum der Augsburg Tourismus-Chef Götz Beck trotzdem Hoffnung hat, erzählt er im Interview mit unserer Redaktion.

  • Diakonie-Präsident Ulrich Lilie übernimmt im neuen Jahr den Vorsitz der Freien Wohlfahrtspflege. Zusammen mit der Politik steht er vor einer großen Aufgabe: Die Arbeitsbedingungen in der Pflege müssen sich verbessern. "Es muss mehr Geld ins System. Aber ohne, dass die Eigenanteile der Versicherten ins Unermessliche steigen", sagt er. Wie das gelingen könnte, lesen Sie im Interview.

Die Zahlen: Bislang gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts 1.651.834 Fälle, das sind 10.976 als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 312.972 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 1881 mehr als am Vortag. Wegen der Feiertage weist das RKI allerdings darauf hin, dass die Zahlen möglicherweise weniger aussagekräftig sind als sonst. Alle bestätigten Fälle in Bayern sehen Sie hier in unserer interaktiven Karte.

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