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Coronavirus

28.07.2020

Das Corona-Update vom 28. Juli

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Bild: AZ Grafik

Jeden Tag laufen etliche Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Unbeschwerte Urlaubsplanung ist für viele Menschen in diesem Sommer nicht möglich. Täglich ändert sich die Lage, aktuell nehmen die Fallzahlen weltweit wieder zu. Und ständig gibt es neue Regelungen, was in den einzelnen Regionen erlaubt ist und was nicht. In Bayern entschied der Verwaltungsgerichtshof heute zugunsten von Urlaubern aus Risikogebieten in anderen Bundesländern. Er setzte das bayerische Beherbergungsverbot für Gäste aus diesen Regionen vorläufig außer Vollzug. Es sei nicht verhältnismäßig, dass mehr als 50 neue Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner eines Landkreises innerhalb von sieben Tagen automatisch zu einem Beherbergungsverbot führten, entschied das Gericht heute in München. Geklagt hatte ein Hotelier in der Oberpfalz.

Weniger rosig sind die Aussichten für all diejenigen, die in diesem Jahr nach Spanien reisen wollen. Denn das Auswärtige Amt hat die Reisehinweise für das südeuropäische Land verschärft und rät beispielsweise von Reisen in bestimmte Gebiete ab. Betroffen sind Katalonien mit der Touristenhochburg Barcelona und den Stränden der Costa Brava sowie die im Landesinneren liegenden Regionen Aragón und Navarra. Aktuelle Reisewarnungen und -hinweise finden Sie immer auch hier in unserem Newsblog.

Ganz andere Sorgen haben derweil Mitarbeiter von MAN Energy Solutions in Augsburg. Dort sind bis zu 1800 Arbeitsplätze in Gefahr. Die Corona-Krise hat die Schwierigkeiten des Unternehmens noch verstärkt, jetzt sollen Kosten eingespart werden. Zahlreiche Mitarbeiter sind heute gegen den drohenden Jobverlust auf die Straße gegangen. Sie hoffen nun auch auf Ministerpräsident Markus Söder. Mehr über die aktuelle Lage bei MAN erfahren Sie hier.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

  • Das tückische am Coronavirus ist (unter anderem), dass bisher niemand die Langzeitfolgen kennt, die durch eine Covid-19-Erkrankungen entstehen können. Nun gibt es allerdings eine erste Erkenntnis, die nichts Gutes verheißt: Ärzte warnen, dass Corona auch bei Menschen zu Folgeschäden führen könne, die nicht schwer erkrankt waren. Das zeige auch ein "Milchglasmuster" der Lunge.
     
  • Auch deshalb ist es wichtig, dass die Politik in Deutschland versucht, eine zweite Welle zu verhindern. Allerdings ist nicht nur die Politik gefragt, schreibt meine Kollegin Margit Hufnagel in ihrem Kommentar. Sie ist der Meinung: Den eigentlichen Hebel haben wir selbst in der Hand.
     
  • Eine zweite Welle würde auch die Wirtschaft massiv treffen. Und was würde sie für Anleger an der Börse bedeuten? Darüber hat mein Kollege Michael Kerler mit Chefvolkswirt Ralf-Joachim Götz gesprochen. Eine Antwort finden Sie im Interview, in dem der Aktienexperte auch warnt: "Das Risiko von Insolvenzen ist weiterhin vorhanden".

Die Zahlen: Derzeit gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 206.242 Fälle, das sind 633 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich aktuell 50.589 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 88 mehr als am Vortag. Insgesamt sind in Bayern in den vergangenen sieben Tagen 656 Fälle registriert worden. Alle bestätigten Fälle in Bayern sehen Sie hier in unserer interaktiven Karte.

 

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