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Coronavirus
08.01.2022

Das Corona-Update vom 8. Januar

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Foto: AZ Grafik

Jeden Tag laufen etliche Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig ist – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Die Omikron-Variante breitet sich in Deutschland aus und wirft ein Schlaglicht auf die Debatte um eine allgemeine Impfpflicht. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) unterstützt ihre Einführung nach wie vor. Doch ob und in welcher Form es dazu kommen wird, wird sich wohl erst in einigen Wochen zeigen. Der Bundestag will im Januar beginnen, darüber zu diskutieren. An einem Antrag arbeiten Mitglieder der SPD-Fraktion mit. Ein FDP-Bundestagsabgeordneter erwägt eine altersabhängige Pflicht. Doch durch die Omikron-Variante könnte sich die Diskussion erübrigen.

Bundesweit protestieren Menschen bei "Spaziergängen" gegen eine solche Impfpflicht – und gegen die Corona-Politik allgemein. Sarah Ritschel und Daniel Wirsching haben sich auf eine Erkundung am Straßenrand begeben: Wie ticken die "Spaziergänger"? Was treibt sie auf die Straße und wie ist ihr Verhältnis zu Rechtsextremen und Verschwörungsgläubigen, die die Proteste für ihre Zwecke nutzen? Ein Experte beobachtet, dass die Aggressivität der Bewegung zunimmt.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages:

  • Die Bundesregierung rechnet damit, dass eine Herdenimmunität erst bei einer Impfquote von 95 Prozent erreicht würde. Man habe am Anfang gedacht, dass eine Quote von 70 Prozent für die Herdenimmunität ausreiche, sagt die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Sabine Dittmar (SPD). Doch das reiche nicht aus.

  • Soll die Wiesn in den Sommer verlegt werden? Die Deutschen sehen ein vorgezogenes Oktoberfest. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag unserer Redaktion. Wie sich das Stimmungsbild auf Bundesebene und in Bayern unterscheidet.

  • VdK-Chefin Verena Bentele sieht großen Handlungsbedarf zum Schutz von Menschen mit Handicap. Sie begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die den Gesetzgeber zwingt, den Schutz von Menschen mit Behinderung in Triage-Situationen zu regeln. Doch es gebe zahlreiche andere Probleme: Viele Ärzte seien etwa für Menschen mit Behinderungen nicht erreichbar.

Die Zahlen: Bislang wurden in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 7.473.884 Fälle verzeichnet, das sind 55.889 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 1.368.265 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 7072 mehr als am Vortag.

In Deutschland wurden inzwischen 152.496.126 Impfungen verabreicht. 61.930.498 Menschen wurden mindestens einmal geimpft, das ergibt eine Impfquote von 74,5 Prozent. Vollständig geimpft wurden 59.574.879 Menschen, das ergibt eine Impfquote von 71,6 Prozent.

Mit unseren interaktiven Karten und Grafiken geben wir Ihnen einen Überblick:

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