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20.03.2018

Wie sich die 650.000 neuen Asylanträge 2017 auf Europa verteilten

Während 2016 noch 60 Prozent aller in der EU gestellten Anträge auf Deutschland entfallen sind, waren es 2017 nur noch rund 31 Prozent.
Bild: Uli Deck, dpa (Symbolbild)

2016 haben noch 1,2 Millionen Menschen in den EU-Staaten erstmals einen Asylantrag gestellt. Im Vorjahr ging die Zahl deutlich zurück - auch in Deutschland.

Die Zahl der Asyl-Erstanträge in der Europäischen Union ist dem EU-Statistikamt Eurostat zufolge 2017 im Vergleich zum Jahr zuvor um die Hälfte auf 649.855 zurückgegangen. Während 2016 noch 60 Prozent aller in der EU gestellten Anträge auf die Bundesrepublik entfielen, seien es 2017 nur noch rund 31 Prozent gewesen. Die Zahlen veröffentlichte das Europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg.

Syrer stellen in der EU weiterhin die meisten Asylanträge

Gemessen an der Bevölkerungszahl nahm Griechenland 2017 die meisten Schutzsuchenden auf, nämlich 5295 je eine Million Einwohner. Dahinter folgten Zypern mit 5235 und Luxemburg mit 3931. Die Slowakei lag mit 27 Bewerbern auf eine Million Einwohner hingegen am Schluss der Statistik, gemeinsam mit Polen (79) und Portugal (98).

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Die meisten erstmaligen Anträge von Asylbewerbern in den EU-Mitgliedstaaten haben nach wie vor Syrer gestellt. Das geht aus den veröffentlichten Zahlen hervor.

Deutschland bleibt wichtigstes Aufnahmeland

Deutschland war mit 198.300 Asylbewerbern das wichtigste Aufnahmeland, verzeichnete aber einen Rückgang um 73 Prozent. Auf Platz zwei lag im Jahr 2017 demnach Italien mit 126.600 Anträgen, gefolgt von Frankreich mit 91.100. 

Unter dem Punkt Sonstige rangieren unter anderem Nationen wie Iran (8610), Türkei (8025) oder Nigeria (7810). (AZ, mit dpa)

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