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Bericht

19.11.2018

Apple kürzt wohl Produktionsauftrag für alle neuen iPhones

Das iPhone XR bleibt wohl hinter den Erwartungen von Apple zurück.
Bild: Marcio Jose Sanchez, dpa (Symbolbild)

Das Interesse an den neuen iPhone-Modellen liegt hinter den Erwartungen von Apple. Die Produktionsaufträge wurden daher gesenkt.

Die Hinweise darauf, dass die neuen iPhone-Modell weniger populär sind als von Apple erwartet, verstärken sich. Der Konzern habe in den vergangenen Wochen die Produktionsaufträge sowohl für die beiden Top-Modelle iPhone XS und XS Max sowie auch für das etwas günstigere iPhone XR gesenkt, schrieb das Wall Street Journal am Montag. Bereits vor zwei Wochen hatte die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" von Orderkürzungen beim iPhone XR berichtet.

Solche Informationen aus der Zuliefererkette sind schon in der Vergangenheit immer wieder aufgetaucht - und wurden oft von Apples offiziellen Absatzzahlen widerlegt. Apple machte zwar nie Angaben zum Verkauf einzelner Modelle - aber die Entwicklung beim durchschnittlichen iPhone-Preis gab einen Hinweis auf die Nachfrage nach meist teureren neuen Geräten. Im diesjährigen Weihnachtsgeschäft wird es aber anders laufen: Apple wird sich ab jetzt nicht mehr zu den Absatzzahlen äußern, sondern nur Angaben zum Umsatz machen. Damit wird man - ähnlich wie bei Rivalen wie Samsung - auf Schätzungen von Experten angewiesen sein.

Apple hatte die Analysten bereits bei der Vorstellung aktueller Geschäftszahlen mit der Umsatzprognose für das laufende Weihnachtsgeschäft enttäuscht.

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Produktionsauftrag fürs iPhone XR deutlich gesenkt

Beim iPhone XR habe Apple Ende Oktober den Produktionsauftrag an mehrere Fertiger von ursprünglich rund 70 Millionen Geräten bis Februar 2019 um bis zu ein Drittel gesenkt, schrieb das Wall Street Journal. Vergangene Woche habe der Konzern dann Zulieferer von einer weiteren Kürzung informiert, hieß es. Apple wies bei ähnlichen Berichten in der Vergangenheit auch darauf hin, dass die Zuliefererkette sehr groß sei und man keine weitreichenden Schlussfolgerungen auf Basis von Informationen aus einigen Teilen davon ziehen dürfe.

Das iPhone XR hat das Design des Top-Modells XS, ist aber 300 Euro günstiger mit einem Preis ab 849 Euro. Es hat dafür nur eine Haupt-Kamera statt zwei beim XS und dem größeren XS Max, sowie einen günstigeren LCD-Bildschirm anstelle eines OLED-Displays. Analysten gingen ursprünglich davon aus, dass das Ende Oktober erschienene XR-Modell einen großen Anteil an den iPhone-Verkäufen in diesem Weihnachtsgeschäft haben wird. (dpa)

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