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#Auxhack
21.10.2018

„Entscheidungshelfer“-App ist Sieger des AZ-Hackathons

Das Gewinner-Team „KLAX“, Christian Bachmann (li.) und Stefanie Wegner, mit Jürgen Marks, Mitglied der Chefredaktion und einer der Juroren beim AZ-Hackathon.
Foto: Galina Bauer

Der Gewinner des ersten AZ-Hackathons ist die App „Klax“. Sie ist nur einer von vielen spannenden Prototypen.

Etwa 30 Tüftler haben am Wochenende bewiesen, dass aus bloßen Ideen in kürzester Zeit vielversprechende Produkt-Prototypen werden können. Beim ersten AZ-Hackathon zum Thema „Mensch und Maschine“ gingen acht Teams an den Start.

Nach langen Nächten, zermürbenden Diskussionen und zahlreichen Mentoren-Gesprächen stand am Samstagnachmittag das Siegerteam fest: „Klax“. Die Gruppe hat eine App konstruiert, die Entscheidungsprozesse innerhalb eines Unternehmens oder eines Vereins vereinfachen soll. Die Jury zeigte sich von der Idee begeistert und verlieh der Gruppe den Preis „Best Overall“, der mit 3000 Euro datiert ist. Zum Liveblog der Veranstaltung geht's hier.

Besonders innovativ war eine "TimeTracking-App"

Hinter „Klax“ stecken Christian Bachmann und Stefanie Wegner. Zwei Tüftler, die sich beim Hackathon zum ersten Mal begegnet sind. Sinn und Zweck eines Hackathons ist nun einmal, mit – bis dahin meist unbekannten – Leuten aus verschiedenen Bereichen binnen weniger Tage brauchbare Ergebnisse zu erarbeiten.

Der Preis für die innovativste Idee (1500 Euro) wurde der Gruppe „TT9000“ verliehen. Die drei Entwickler haben eine TimeTracking-App gebaut, die Arbeitsprozesse schnell erfasst und dadurch Zeit einspart. Ein Sonderpreis ging an das Team „Semi“, das sich an der Frage versucht hat: „Wie mache ich Kommentarbereiche auf den Homepages verschiedener Medien attraktiver?“

#Auxhack: Hackathon zum Thema Mensch und Maschine im Medienzentrum Augsburg
56 Bilder
#Auxhack: Hackathon im Medienzentrum Augsburg
Foto: Klaus Rainer Krieger und Galina Bauer

Auch ältere Hacker haben mitgemacht

Der Hackathon lockte nicht nur junges Publikum ins Augsburger Medienzentrum. Auch Regine Glöckner und Maria Luise Ludl aus Bad Wörishofen sind gekommen. Die zwei älteren Frauen wussten zunächst nicht, ob sie einen sinnvollen Beitrag leisten können. Sie blieben aber bis zum Schluss und halfen, die digitale Empfangsdame „Vera“ zum Leben zu erwecken. Der Vortrag der Gruppe gefiel der Jury sogar so gut, sodass sie ihr den Sonderpreis für den „besten Pitch“, also die beste Präsentation, verliehen hat.

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Ein Sensor, der die Feuchtigkeit in der Erde messen kann

Nicht nur die Siegerteams konnten mit einem Produkt-Prototypen aufwarten. Mitgemacht haben auch ein paar Jungs, die bei einem Energieversorger arbeiten. Die Teilnehmer entwickelten einen Sensor, der die Feuchtigkeit in der Erde misst. Dafür haben sie nicht nur programmiert, sondern auch mit einem Lötkolben Drähte miteinander verbunden. Die Feuchtigkeit der Erde in einem Blumenkübel vor dem AZ-Gebäude hat im Übrigen einen Wert von 37, was wohl so viel wie „reichlich bewässert“ bedeutet.

Beim Hackathon entstanden auch der Prototyp einer Wedding-App und ein Messenger, der lokal und anonym funktioniert. Ein weiteres Team befasste sich mit der Frage: Wie visualisiere ich die Filterblase, in der ich lebe?

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