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Phishing-Trick

15.01.2020

Betrüger verschicken gefälschte Apple-Rechnungen

E-Mails, die angeblich von Apple kommen, sollten Nutzer von iPhone und Co in diesen Tagen besonders aufmerksam anschauen. Es sind betrügerische Nachrichten im Umlauf.
Bild: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Flattert eine Bestellbestätigung für ein Produkt herein, von dem Apple-Nutzer nichts wissen, sollten sie vorsichtig sein. Es könnte sich um eine Betrugsmasche handeln.

Nutzer von Apple-Geräten sind erneut im Visier von Internetbetrügern. Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor E-Mails mit gefälschten Bestellbestätigungen.

In den Nachrichten wird vorgegaukelt, dass über die Apple-ID des Nutzers ein Produkt gekauft worden sei. Der weiß davon natürlich nichts und möchte die Zahlung rückgängig machen. Darauf setzen die Betrüger, die unter anderem Kreditkarten- und Ausweisdaten ergaunern wollen.

Links führen zu gefälschter Website

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Das LKA beschreibt die Masche: In der E-Mail ist ein PDF-Dokument angehängt, das wiederum Links zu einer gefälschten Website enthält, die die Optik der Apple-Seite imitiert - dort soll man sich mit der Apple-ID anmelden.

Will man nun die angebliche Bestellung stornieren, wird man aufgefordert, Fotos von Kreditkarte und Ausweis hochzuladen. Nachdem man diese geschickt hat, wird man auf die echte Apple-Seite geleitet. Schon im Oktober waren ähnliche Betrugsmails im Umlauf.

Zugangsdaten für Apple-Konto ändern

Wer auf diesen Phishing-Trick der Kriminellen hereingefallen ist, sollte umgehend die Zugangsdaten für das Apple-Konto ändern, raten die Experten. Die Kreditkarte lassen Betroffene sperren, etwa indem sie den Sperr-Notruf 116 116 anrufen.

Außerdem ist eine Anzeige bei der Polizei empfehlenswert. Dabei sollte man auch darauf hinweisen, dass man seine Ausweisdaten preisgegeben hat - diese könnten die Täter nämlich für weitere Betrügereien missbrauchen. (dpa)

Warnung des LKA Niedersachsen mit Details

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