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„Creators Update“
01.05.2017

Windows 10 wird jetzt richtig kreativ

Mitten im Geschehen: „Mixed reality“ ist eine neue Form der Darstellung von Inhalten über Spezialbrillen. Sie wird nun von Windows 10 unterstützt.
Foto: Microsoft

Die automatischen Aktualisierungen bei Windows 10 kosten oft viel Nerven und bringen kaum Verbesserungen. Warum es beim „Creators Update“ alles anders ist.

Microsoft macht Ernst mit „Software as a Service“. Der englische Begriff bedeutet, dass Windows in regelmäßigen Abständen aktualisiert und mit neuen Funktionen ausgestattet wird.

In den kommenden Wochen werden deshalb nach und nach alle Windows-10-PCs mit dem dritten großen Update seit der Veröffentlichung vor rund zwei Jahren bedacht. Die Aktualisierung ist „alternativlos“ und kann beschleunigt, aber nicht umgangen werden. Wer sich über das „Zwangsupdate“ ärgert, sollte daran denken, dass auch Google und Apple nicht lange fragen, wenn sie ihre Software auf den neuesten Stand bringen wollen. Und dass es rund 30 neue Funktionen gratis gibt. Da Updates auch der Sicherheit dienen, sollte ohnehin niemand allzu lange mit einer veralteten Software unterwegs sein.

„Creators Update“ bei Windows 120: 3D-Grafiken ohne zusätzliche Software

Wie es der Name „Creators Update“ bereits nahelegt, will Microsoft sein Betriebssystem vor allem mit mehr kreativen Möglichkeiten aufwerten. So kann man 3D-Grafiken ohne zusätzliche Software erstellen, bearbeiten und teilen. Bekannte Programme wie Paint oder Power Point werden entsprechend erweitert. 3D-Objekte lassen sich auf gewöhnlichen Bildschirmen mit der Maus drehen oder auf einem angeschlossenen 3D-Drucker ausdrucken. „Mixed Reality“ heißt eine Technologie, bei der man mithilfe spezieller Brillen Informationen und Grafiken in das natürliche Sichtfeld einblenden kann. Da nun auch Produkte anderer Hersteller wie Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo unterstützt werden, dürfte auch die dafür nötige Hardware absehbar deutlich billiger werden.

Gamern bietet Microsoft nun die Möglichkeit, selbst erstellte Videos anderen leichter zugänglich zu machen oder ihre Aktivitäten direkt zu übertragen („streamen“). Zuschauer können aktiv in das Geschehen eingreifen und mit den Spielern direkt in Verbindung treten.

Außerdem soll aus der vorhandenen Hardware mehr Leistung herausgekitzelt werden. In den „Einstellungen“ (zu finden über das Zahnrad-Symbol im Startmenü) im Bereich „Spielen“ kann man den neuen Spielmodus aktivieren. Der sorgt dafür, dass die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt werden.

Bei der Installation von Windows wählt ein großer Teil der Nutzer – sei es aus Bequemlichkeit oder aus Unkenntnis – die „Express-Einstellungen“ aus. Danach hat man bislang wenig Möglichkeiten zu überprüfen, auf welche Daten Microsoft zugreifen kann.

„Creators Update“ soll Windows 10 transparenter machen

Mit dem „Creators Update“ soll das nun transparenter werden. Unter „Datenschutz“ hat man alle Privatsphäreneinstellungen auf einen Blick und kann sie nachträglich anpassen. Nutzer sollen künftig „ganz genau nachlesen können, was Microsoft über sie weiß“, versichert Windows-Chef Markus Nitschke.

Nach dem Update lohnt sich auch ein Blick in die Karten-App und den Edge-Browser. Die integrierte Navigationssoftware beinhaltet jetzt aktuelle Verkehrsinfos, die Surfsoftware zeigt eBooks im ePub-Format an und liest sie auf Wunsch sogar vor.

Das Schutzprogramm „Windows Defender“ wird mit dem Update zum „Windows Defender Security Center“. Er soll den Nutzern eine direktere Kontrolle über die individuellen Einstellungen geben. Ob man trotz des „eingebauten“ Schutzes eine zusätzliche Sicherheitssoftware verwenden möchte, ist Geschmackssache. Entscheidet man sich dafür, tritt der Windows Defender automatisch in den Hintergrund.

Aktiviert wird das „Security Center“ in den „Einstellungen“ im Bereich „Update und Sicherheit“. An gleichem Ort sind die Jugendschutz- und Familieneinstellungen zu finden. Außerdem kann dort auch die Systemleistung eigenhändig optimiert werden.

Sicherer und flexibler soll auch Microsofts Browser „Edge“ werden. Er bietet eine bessere Übersicht geöffneter Fenster und verbessert das Lesen innerhalb des Browsers.

Gute Gründe, sich auf eine Runderneuerung des Betriebssystems einzulassen, werden jedenfalls jede Menge geboten. Wer 3D-Design und Mixed Reality für verzichtbaren technischen Schnickschnack hält, ist auf dem Holzweg. Microsoft stellt damit die Weichen Richtung Zukunft und sorgt dafür, dass Windows für Technologien gerüstet ist, die in ein paar Jahren nicht mehr wegzudenken sein werden.

Hinzu kommen unzählige Verbesserungen im Detail sowie die Beseitigung einer ganzen Reihe von Fehlern und Ungereimtheiten, die bislang genervt haben. So wandern die meisten Optionen der bisherigen „Systemsteuerung“ in die „Einstellungen“, damit man nicht ständig an zwei Orten suchen muss. Und unter „Personalisierung“ kann man Windows so individuell gestalten wie nie zuvor.

Obendrein bekommt der Nutzer eine Sicherheitssoftware frei Haus, der viele Experten mittlerweile den Vorzug vor teuren Antivirenprogrammen geben. Bleibt zu hoffen, dass der Großteil der Updates reibungslos über die Bühne geht. Dann werden selbst Skeptiker an Microsofts „Software as a Service“-Ansatz nicht mehr viel zu meckern finden.

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