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Notebook Test 2015

12.08.2015

Die aktuellen Notebooks bis 300 Euro im großen Vergleich

Notebooks gibt es viele auf dem Markt - aber welches ist das richtige?
Bild: Armin Weigel/Archiv (dpa)

Der Preis stimmt, aber die Leistung? Sechs Notebooks für maximal 300 Euro im Test. Manche Geräte dienen gleichzeitig als Tablet, andere folgen dem Prinzip „weniger ist mehr“.

Trotz Smartphone- und Tablet-Euphorie: Viele Anwender wünschen sich unterwegs und zu Hause ein mobiles Gerät mit größerem Bildschirm und einer „echten“ Tastatur. Ein Notebook erfüllt diese Anforderungen. Waren diese Geräte noch vor wenigen Jahren kaum für unter 1000 Euro zu bekommen, so liegen die Preise inzwischen teilweise bei unter 300 Euro. Einige aktuelle und besonders mobile Modelle dieser „Schnäppchen-Kategorie“ stellen wir in unserem Notebook-Vergleich vor.

Notebook-Test 2015: Sechs Modelle im Vergleich

Asus EeeBook X205TA

Mit seinen „EeeBook“-Modellen hat Asus Anfang 2008 die Netbook-Kategorie ins Leben gerufen. Sie waren schon seinerzeit auf die Nutzung des Internets ausgerichtet. So fehlt ihnen grundsätzlich ein optisches Laufwerk für die Software-Installation. An diese Tradition knüpft Asus mit dem „EeeBook X205TA“ an. Es arbeitet mit einem stromsparenden Atom-Prozessor, der Akku-Laufzeiten von bis zu zwölf Stunden ermöglicht, einen 11,6-Zoll-Bildschirm und wiegt nur knapp ein Kilogramm.

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Statt einer herkömmlichen Festplatte ist Flash-Speicher eingebaut. Je nach Modellvariante ist dieser mit 32 oder 64 Gigabyte bestückt. Wer mehr Daten speichern will, kann beispielsweise auf eine Cloud im Internet ausweichen. Dank Windows 8.1 als Betriebssystem ist das Asus-Modell für alle gängigen Anwendungen und Spiele geeignet und auch ohne Verbindung zum Internet sinnvoll zu betreiben. Der Preis: ab 229 Euro.

Lenovo Yoga 300

Ein ähnliches Konzept hat Lenovo beim „Yoga 300“ realisiert. Hier lässt sich der 11,6 Zoll große Bildschirm aber mit der Rückseite auf die Tastatur legen, sodass eine Nutzung im Tablet-Modus möglich ist. Zudem ist ein Aufstellen in Form eines Zeltes möglich. Das ist praktisch beim Videoschauen oder für Präsentationen in einer Gruppe.

Lenovo hat einen Celeron-Prozessor eingebaut. Der ist zwar leistungsstärker, benötigt aber mehr Energie. Das führt zu kürzen Akku-Laufzeiten. Auch Lenovo setzt statt einer Festplatte Flash-Speicher ein. Er ist hier mit 32 Gigabyte bestückt. Der Preis: 299 Euro.

Medion Akoya P2214T

Wer sich nicht entscheiden kann, ob das neue Gerät ein Notebook oder ein Tablet sein soll, kann beispielsweise zum „Akoya P2214T“ von Medion greifen – und er bekommt praktisch beides. Denn hier ist die Technik nicht unter der Tastatur, sondern hinter dem Bildschirm verbaut. Das ermöglicht es, die Tastatur abzunehmen und den 11,6-Zoll-Bildschirm im Tablet-Modus zu betreiben. Er verfügt über eine Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten. Die Ausstattung ist für ein Notebook ausreichend, für ein Tablet durchaus bemerkenswert. Insbesondere die Kapazität der Festplatte liegt mit 500 Gigabyte deutlich über jener herkömmlicher Tablets. Das Tablet wiegt 790 Gramm. Mit angedockter Tastatur kommen nochmals 890 Gramm hinzu. Als Betriebssystem setzt Medion das neue Windows 10 ein, das die Verwendung der gängigen Büro-Anwendungen unterstützt. Der Preis: 299 Euro.

Notebook Vergleich 2015: Die neuesten Geräte im Check

Hewlett-Packard Pavilion x2

Einen ähnlichen Weg wie Medion geht Hewlett-Packard bei seinem „Pavilion x2“. Bildschirm und Tastatur lassen sich auch hier voneinander trennen, sodass eine Nutzung als Tablet oder vollwertiges Notebook möglich ist.

Bei HP sorgen Magnete dafür, dass sich beide Teile zusammensetzen lassen. Als Betriebssystem ist hier noch Windows 8.1 vorinstalliert. Ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 ist hier aber möglich. Der Bildschirm misst nur 10,1 Zoll in der Diagonalen und zeigt 1280 mal 800 Bildpunkte.

Doch ein kleinerer Bildschirm muss gerade für den mobilen Einsatz kein Nachteil sein, denn so ist das Gerät insgesamt kleiner und mit zusammen 1,1 Kilogramm auch deutlich leichter. HP baut zudem einen stromsparenden Atom-Prozessor ein, der deutlich längere Akku-Laufzeiten ermöglicht. Sie liegen je nach Anwendung bei über zehn Stunden. Der Preis: 299 Euro.

Toshiba CB30-B-103

Wer auf Microsoft Windows als Betriebssystem und die dafür verfügbare Software verzichten kann, bekommt mit einem Chromebook eine preiswerte Alternative. Geräte dieser Kategorie sind von außen von einem herkömmlichen Notebook nicht zu unterscheiden. Den Unterschied macht das Betriebssystem, das lediglich aus dem Webbrowser „Chrome“ besteht. Die einzelnen Anwendungen laufen dann darauf als Webanwendung. Eine permanente Internetverbindung ist also Voraussetzung.

Wer sich für dieses Konzept erwärmen kann, bekommt mit dem aktuellen „CB30-B-103“ ein ausgesprochen edles Gerät mit einem großen 13,3-Zoll-Bildschirm. Die interne Speicherkapazität ist mit 16 Gigabyte zwar gering. Die Daten liegen aber bei diesem Gerätekonzept ohnehin im Internet. Das 1,3 Kilogramm schwere Gerät kostet 299 Euro.

Acer C720

Auch das „C720“ gehört zur Kategorie der Chromebooks. Es ist jedoch etwas kleiner und verfügt deshalb nur über ein 11,6-Zoll-Display. Das Gewicht liegt, wie beim Toshiba-Modell, bei rund 1,3 Kilogramm.

Der Bildschirm arbeitet mit der Touchscreen-Technologie. Somit sind Eingaben direkt auch auf der Bildschirm-Oberfläche möglich. Der interne Flash-Speicher verfügt über eine Kapazität von 16 Giga-byte. Als Prozessor baut Acer eine Celeron-CPU ein. Vor allem der Preis spricht für das Acer-Gerät: Im Handel ist das Gerät teilweise für 199 Euro erhältlich.

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