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Internetbetrug

11.05.2015

Facebook: Hacker tarnen Trojaner als Youtube-Seite

Facebook wird aktuell von einem Trojaner heimgesucht.
Bild: Daniel Reinhardt (dpa/Symbolbild)

Facebook-Nutzer müssen vorsichtig sein: Betrüger nutzen das soziale Netzwerk, um Schad-Software auf deren Rechner zu schmuggeln. Was User jetzt wissen müssen.

Gefahr beim Chat mit Freunden oder dem Posten aktueller Statusnachrichten: Aktuell verschicken Internetbetrüger eine Webseite, die Youtube zum Verwechseln ähnlich sieht. So soll Schadsoftware über das soziale Netzwerk Facebook versendet werden. Auch Freunde und Bekannte werden dabei in Mitleidenschaft gezogen, denn der Fake-Link wird über Facebook-Konten unbemerkt an die komplette Freundesliste weitergeleitet.

Dabei folgt der Betrug immer demselben Muster: Bei Facebook öffnet sich ein Chatfenster. Auf der Pinnwand sieht der Nutzer dann den Link. http://s n i p u r l. com. Klickt der User darauf, öffnet sich eine Webseite, die auf den ersten Blick eine reguläre Seite des Videoportals Youtube ist. Doch sie ist ein Fake.

Das merkt der User spätestens, wenn er den dortigen Play-Button anklickt, um ein vermeintliches Video anzusehen. Nun erhält er die Aufforderung, eine Erweiterung seines Webbrowsers zu installieren. Die Betrüger haben sie als „Nestar. Highlighter-Gets to the point“ bezeichnet. Doch anstelle einer sinnvollen Ergänzung seines Browsers bekommt der Nutzer einen Trojaner. Und die Schad-Software verbreitet sich umgehend: Der Link versendet sich automatisch an die Facebook-Freunde des Geschädigten. 

Facebook: Trojaner tarnt sich als Youtube-Seite

Hilfe bietet beispielsweise Mimikama. Dahinter verbergen sich Facebook-Nutzer, die sich gegen Internetkriminalität und -betrug engagieren. Sie sagen, wie man den Trojaner entfernen kann:

Das Add-on muss als erstes deinstalliert werden. Danach sollte eine aktuelle Antiviren-Software den Computer vollständig überprüfen. Darauf müssen Nutzer den entsprechenden Statusbeitrag auf Facebook löschen.



Wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, sollte zusätzlich alle Passwörter ändern. Besondere Vorsicht müssen Nutzer von Online-Banking walten lassen. Sie sollten auch ihre Bank über den Hack informieren. AZ/goro

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