Newsticker
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder: Lockdown bis Mitte Februar verlängern
  1. Startseite
  2. Digital
  3. Falsche Paketbenachrichtigungen direkt löschen

Kriminelle wollen Daten

17.12.2020

Falsche Paketbenachrichtigungen direkt löschen

Paket gestrandet? Wer Hiobsbotschaften rund um Sendungen erhält, sollte skeptisch sein.
Bild: Christin Klose/dpa-tmn

Weihnachts-Endspurt im Lockdown: Da dreht sich in Sachen Geschenke fast zwangsläufig alles um Pakete. Die sollen bloß noch rechtzeitig ankommen! Und genau diese Sorge nutzen Kriminelle gezielt aus.

Die Paketdienste melden sich, Händler schreiben und auch der Bezahldienst mischt im Benachrichtigungsreigen mit: Für jeden Onlinekauf hagelte es Bestätigungen, Statusmails und teils auch SMS. Sieht aus, als liefe alles wie am Schnürchen.

Doch es gibt Mails oder Kurznachrichten, die stechen hervor, weil sie signalisieren, dass etwas schiefläuft und Handlungsdruck erzeugen: Ein Paket, das angeblich immer noch nicht abgeholt ist? Ein selbst verschicktes Paket, für das angeblich das Porto nicht reicht? Gerade letzterer Fall häufe sich aktuell mit falschen DHL-Nachrichten, warnt die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Aber es werden auch die Namen anderer Dienstleister missbraucht.

Was dahinter steckt? Phishing lautet die Antwort der Verbraucherschützer. Betrüger schicken die gefälschte Paketdienst-Mail oder -SMS und wollen erreichen, dass ihr Opfer auf einen Link klickt - etwa in dem Glauben, zu erfahren, wo das verschollene Paket ist, oder in der Hoffnung, mit dem schnellen Nachzahlen von Porto wieder alles in Ordnung zu bringen.

Tatsächlich reißen sich die Drahtzieher der gefälschten Nachrichten die Daten ihrer Opfer unter den Nagel, im schlimmsten Falle samt Konto- oder Zahlungsinformationen. Die sollen nämlich auf den Seiten eingeben werden, zu denen man nach einem Klick auf den Link in der Mail oder Kurznachricht geführt wird.

Oft sind das Seiten, die die offiziellen Paket-Tracking-Seiten der Paketdienste nachahmen. Hinter den Links kann aber auch immer eine andere Gefahr lauern: Schadsoftware.

© dpa-infocom, dpa:201217-99-734376/2 (dpa)

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren