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08.11.2017

Gefahren im Internet: Kinderschutz geht alle an

Viele Kinder treiben sich im Internet herum. Sie dabei zu schützen, geht alle an - nicht nur die Eltern, meint unser Autor.
Bild: Jens Kalaene, dpa (Symbolbild)

Viele Eltern fürchten Gefahren für Kinder im Internet. Überall lauern Fallstricke, die im besten Fall nur Geld kosten. Nicht nur Eltern tragen die Verantwortung.

Eines ist klar: Die Digitalisierung macht vor der Kinderzimmertür nicht Halt. Computer, Tablet und Smartphone üben schon auf sehr junge Mädchen und Buben gewaltige Anziehungskraft aus. Das ist zunächst einmal kein Grund zur Beunruhigung. Im Gegenteil: Wer ganz selbstverständlich mit dem technischen Fortschritt mitwächst, erwirbt Fähigkeiten, die im späteren Leben unverzichtbar sind. Doch neben fast unbegrenzten Möglichkeiten birgt das Surfen im weltweiten Datennetz für junge Menschen alle denkbaren Gefahren ().

Das Internet quillt über von Gewaltdarstellungen und Pornografie, ist Tummelplatz jeder Art von Kriminellen. Überall lauern Fallstricke, die im besten Fall nur viel Geld kosten. Und im schlimmsten Fall sogar das Leben des Kindes gefährden. Wenn sich etwa hinter einem Chatpartner ein Kinderschänder verbirgt oder wenn Kinder durch Cybermobbing, also digitale Schikane, bis in den Selbstmord getrieben werden.

Eltern tragen die Verantwortung nicht alleine

Gerade weil sich viele Eltern digital schlechter auskennen als ihr Nachwuchs, dürfen sie nicht alleingelassen werden mit ihren Sorgen. Sie tragen die Hauptverantwortung, doch der Kinderschutz im Netz geht alle an: Politik, Polizei, Schulen und vor allem die Unternehmen, die im Internet Geld verdienen.

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