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25.01.2018

Google Doodle heute zum 136. Geburtstag von Virginia Woolf

Das Google Doodle heute ehrt Virginia Woolf - zu ihrem 136. Geburtstag. Bis heute wird die englische Schriftstellerin vielfach diskutiert und zitiert.

Zum 136. Geburtstag von Virginia Woolf gibt es heute ein Google Doodle. Der Internetriese erinnert damit an eine ganz besondere Frau.

Google Doodle zum 136. Geburtstag von Virginia Woolf

Virginia Woolf, elegant, modebewusst, am modernen Leben interessiert, war eine scharfsinnige Beobachterin ihrer Zeit. Ihre Romane machten sie weltberühmt. Bis heute zählt sie zu den einflussreichsten Essayistinnen zum Thema Frauenbewegung.

1882 in London geboren, wuchs Virginia Woolf - eigentlich Adeline Virginia Stephen - in einem Haus mit einer großen Bibliothek auf. Schon als junges Mädchen interessierte sie sich für Literatur.

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Virginia Woolf musste viele Schicksalsschläge erleiden

Virginia Woolf war 13, als ihre Mutter starb - der geliebte Vater starb 1904 an Krebs. Im gleichen Jahr gründete sie die "Bloomsbury Group" mit. Die Gruppe bestand aus vielen Literaten, Künstlern und Wissenschaftlern. Für Virginia Woolf war es die Möglichkeit, als Frau frei ihre Meinung zu äußern. In dieser Zeit begann sie für Zeitungen zu schreiben, daneben unterrichtete sie am Morley College.

1906 verlor sie ihren älteren Bruder Thoby, über den sie ihren späteren Ehemann, Leonard Woolf, kennengelernt hatte. Das Paar heiratete 1912. Im September desselben Jahres soll sie wegen psychischer Probleme einen Suizidversuch unternommen haben. Ihr Leben lang war Woolf von Depressionen und Zusammenbrüchen geplagt.

Leonard Woolf fand am 28. März 1941 den Spazierstock seiner Ehefrau am Ufer des Ouse-Flusses nahe ihrem Landhaus in Sussex. Es war für ihn das Zeichen, dass sie sich durch Ertränken das Leben genommen hatte. "Ich bin sicher, dass ich wieder verrückt werde. Ich beginne, Stimmen zu hören und kann mich nicht konzentrieren. Ich kann nicht länger kämpfen", schrieb Virginia Woolf in einem letzten Brief an ihre Schwester. Ihr letzter Roman "Between the Acts" (Zwischen den Akten) wurde posthum veröffentlicht.

In den 70er Jahren wurden Briefe, Tagebücher und Essays von Virginia Woolf entdeckt. Vor allem für ihre feministischen Schriften interessierte sich die Öffentlichkeit. Ihr Essay "A Room of One's Own" (Ein Zimmer für sich allein) gilt als einer der wichtigsten Texte der neuen Frauenbewegung. Die Schriftstellerin wird bis heute vielfach diskutiert und zitiert.

Heute hätte Virginia Woolf ihren 136. Geburtstag gefeiert. Google ehrt sie mit einem Doodle. (AZ)

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