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Hacker-Angriff
24.11.2016

Wurden Sie gehackt? Diese Webseiten geben Auskunft

Wer auf der Webseite www.haveibeenpwned.com seine E-Mail-Adresse eingibt, erfährt sofort, ob persönliche Daten im Netz kursieren.
Foto: Haveibeenpwned.com, dpa/tmn

Auf speziellen Internetseiten können Sie nachsehen, ob Sie Opfer eines Hacker-Angriffs geworden sind. Wir geben einen kurzen Überblick.

Manche Webseiten können wirklich nur eine Sache. Auch www.haveibeenpwned.com gehört dazu. Der IT-Sicherheitsexperte Troy Hunt aus Australien sammelt hier in einer Datenbank im Netz aufgetauchte Nutzerdaten. Sie stammen aus Hacks oder großen Sicherheitslücken in den Datenbanken von Onlinediensten. Per Eingabe seiner E-Mail-Adresse oder seines Nutzernamens kann hier jeder herausfinden, ob die eigenen Daten und Passwörter womöglich von Hackern gestohlen und zum Kauf angeboten werden.

Neben der reinen Suche kann man auch einen Alarm aktivieren. Taucht dann die eigene E-Mail-Adresse oder ein Benutzername in einer Datensammlung auf, erhält man eine Nachricht zur Warnung. So lassen sich möglicherweise noch Passwörter rechtzeitig ändern und Schäden vermeiden. Die Nutzung des in Englisch gehaltenen Dienstes ist kostenlos.

In deutscher Sprache bietet auch das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam einen ähnlichen Service namens Identity Leak Checker an. Auch hier werden öffentlich gewordene Nutzerdatensammlungen durchsucht und zur Recherche hinterlegt. Nach Eingabe der entsprechenden Adresse wird dorthin eine E-Mail geschickt. Darin steht, ob die Adresse in einer der Datensätze auftaucht oder nicht. Soweit bekannt, verrät der Identity Leak Checker zudem, ob durch das Datenleck auch Kreditkartendaten öffentlich wurden. Und auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet einen vergleichbaren Dienst: den BSI-Sicherheitstest. dpa/tmn

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