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Haushalt
07.08.2018

Jeder vierte Deutsche nutzt inzwischen Smart-Home-Anwendungen

Im Smart Home lassen sich verschiedene Funktionen vom Tablet oder Smartphone aus steuern - etwa die Rollläden.
Foto:  Florian Schuh, dpa

Jeder vierte Deutsche hat Smart-Home-Anwendungen installiert. Laut einer Studie sind intelligente Beleuchtungssysteme und Video-Überwachung am beliebtesten.

Jeder vierte Deutsche hat laut einer Umfrage mindestens eine Smart-Home-Anwendung im Haushalt installiert. Verbreitet seien vor allem intelligente Beleuchtungssysteme (17 Prozent) und Video-Überwachung (14 Prozent), teilte der IT-Verband Bitkom mit, der die repräsentative Studie in Auftrag gegeben hat. Zehn Prozent entfallen auf Geräte mit Sprachsteuerung. Die Analysefirma Canalys rechnet damit, dass bis Jahresende weltweit 100 Millionen smarte Lautsprecher im Einsatz sein werden.

70 Prozent der Befragten der aktuellen Studie haben bereits von dem Begriff Smart Home gehört, davon kann mehr als jeder Zweite auch erklären, was mit dem Begriff gemeint ist. Unter Smart Home versteht man die Vernetzung von Haushaltsgeräten oder Haushaltstechnik, etwa zur effizienteren Energienutzung oder Erhöhung des Komforts. So lassen sich beispielsweise Rollläden und Heizung über Smartphone oder Tablet steuern. Kritiker warnen indes vor Sicherheitslücken. 

Smarte Staubsauger und Gartengeräte sind gefragter als Sprachassistenten

37 Prozent der Befragten planen, innerhalb der nächsten zwölf Monate ein Smart-Home Gerät anzuschaffen, besonders gefragt sind dabei über das Internet gesteuerte Heizungsthermostate (29 Prozent). Smarte Staubsauger (15 Prozent) und Gartengeräte (12 Prozent) liegen noch vor Sprachassistenten (10 Prozent). "Smart Home Anwendungen erobern den Massenmarkt", sagte Bitkom-Präsident Achim Berg am Dienstag. "Künftig werden sie in deutschen Haushalten so selbstverständlich sein, wie Strom, Licht und fließendes Wasser." Wichtig sei jedoch, für eine maximale Sicherheit zu sorgen. 

Diejenigen die bislang noch keine Smart-Home-Anwendungen gekauft fürchten eine aufwendige Installation (37 Prozent), einen hohen Preis (36 Prozent) oder eine komplizierte Bedienung (33 Prozent). Aber auch Sicherheitsbedenken halten die Verbraucher ab: So fürchtet etwa jeder Vierte Hackerangriffe (26 Prozent), hat Angst um seine Privatsphäre (24 Prozent) oder vor einem Missbrauch der persönlichen Daten (22 Prozent). (dpa/AZ)

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