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03.03.2009

Internet-Nutzer zögern bei Geschäften im Netz

Internet-Nutzer zögern bei Geschäften im Netz
Bild: DPA

Hannover (dpa) - Die Internet-Nutzer in Deutschland zögern laut einer Studie bei Geschäften im Netz. Jeder sechste verzichte sogar ganz auf Transaktionen, berichtete der Branchenverband BITKOM auf der Computermesse CeBIT (3.-8. März 2009) in Hannover.

Das seien rund acht Millionen Menschen. Am ehesten buchen die Nutzer demnach noch Reisen oder Tickets im Internet, schon wesentlich zurückhaltender werden sie beim Einkauf, dem Online-Banking oder gar dem Versand wichtiger Dokumente per Mail. Immerhin jeder fünfte habe aber auch gar keine Bedenken, im Internet Geschäfte zu tätigen.

Dass die Vorsicht gerechtfertigt ist, zeigen weitere Ergebnisse der Studie, für die der BITKOM 1000 Nutzer befragen ließ: Während im vergangenen Jahr erst sieben Prozent der Befragten angegeben hatten, schon einmal geschädigt worden zu sein, hat sich die Zahl in diesem Jahr auf 29 Prozent vervierfacht. Die meisten wurden Opfer von Viren, immerhin vier Prozent wurden aber auch schon beim Online-Einkauf oder bei Auktionen betrogen.

"Erfreulich niedrig ist die Zahl der Opfer beim Online-Banking", sagte das zuständige BITKOM-Präsidiumsmitglied Dieter Kempf. Die Zahl liege bei 0,6 Prozent - allerdings verzichten laut der Studie auch 16 Millionen Nutzer aus Sorge um ihre Daten gänzlich aufs Online-Banking.

Informationen zur Messe: www.cebit.de

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