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Apple-News-Blog

10:56 Uhr

Kopiertes iPhone-Design: Samsung muss Apple 460 Millionen Euro zahlen

Apple bekommt in dem jahrelangen Patentstreit mit Samsung 539 Millionen Dollar zugesprochen.
Bild: Alan Diaz, dpa (Symbolfoto)

Apple spricht von einem moralischen Sieg: Der Wettbewerber Samsung muss Apple nach einem Patentstreit nun umgerechnet 460 Millionen Euro zahlen. Mehr dazu hier.

Apple, iPhone, Mac: Die News im Blog

25. Mai: Samsung muss nach einem Patentstreit 539 Millionen Dollar an Apple zahlen

Samsung muss Apple im jahrelangen Patentstreit der beiden Smartphone-Riesen 539 Millionen Dollar (rund 460 Mio Euro) für das Kopieren des iPhone-Designs zahlen. Das entschied die Jury an einem Gericht in Kalifornien am Donnerstag, wie US-Medien berichteten. Der iPhone-Hersteller wertete die Entscheidung auch als moralischen Sieg. "In diesem Fall ging es immer um mehr als nur Geld. Apple hat mit dem iPhone die Smartphone-Revolution entfacht, und Tatsache ist, dass Samsung offensichtlich unser Design kopiert hat", hieß es demnach in einer Stellungnahme.

Samsung zeigte sich dagegen zerknirscht. Man werde alle Optionen erwägen, um ein Ergebnis zu erzielen, dass die Kreativität und den fairen Wettbewerb für Firmen und Verbraucher nicht behindere, teilte der Elektronikriese demnach mit.

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Das Verfahren geht auf eine von Apple bereits im April 2011 eingereichte Klage zurück - mit dem Vorwurf, der südkoreanische Konzern habe Design und Technologie von iPhone und iPad kopiert. Samsung konterte mit eigenen Klagen. Zeitweise war es ein weltweiter Patentkrieg mit mehreren Dutzend Verfahren, darunter auch in Deutschland.

24. Mai: Gedrosselte iPhones - Apple entschädigt Kunden für Akkutausch

Apple geht auf Kunden zu und erstattet einen Teil der Kosten für den Akkutausch gedrosselter iPhones. Wer zwischen dem 1. Januar und dem 28. Dezember 2017 bei einem iPhone 6 oder neuer nach Ablauf der Garantie auf eigene Kosten den Akku tauschen ließ, erhält 60 Euro Gutschrift. Die Bedingung: Der Akkutausch muss bei einer von Apple autorisierten Servicestelle durchgeführt worden sein. Betroffene Kunden erhalten laut Apple bis zum 27. Juli eine Mail mit Hinweis auf die Erstattung, sie wird entweder per Banküberweisung oder als Gutschrift auf die beim Kauf verwendete Kreditkarte abgerechnet.

Wer keine Mail erhält, soll sich bis zum Jahresende mit dem Apple-Support in Verbindung setzen. Der Nachweis des Batterietauschs muss gegebenenfalls per Rechnung belegt werden. Wurde der Akku im Rahmen der Garantie getauscht, gibt es keine Gutschrift. 

Grund für die Aktion ist Apples Leistungsbremse für Smartphones mit nicht mehr ganz taufrischen Akkus. Hier wurde Ende 2017 bekannt, dass per Leistungsdrosselung unerwartetes Abschalten des Telefons verhindert werden sollte - ohne dies Nutzern mitzuteilen. Nach großer Kritik seitens der Gerätenutzer bietet Apple für betroffene Geräte seitdem einen vergünstigten Akkutausch zum Preis von 29 Euro an. Nutzer können die Drosselung in den Telefoneinstellungen außerdem zumindest teilweise abschalten. Die Gutschrift für Kunden, die vor der Preissenkung ihren Akku tauschen ließen, entspricht genau der Differenz zum alten Preis von 89 Euro.

23. Mai: Apple macht gespeicherte Daten einsehbar - dank Datenschutz-Grundverordnung

Apple-Kunden können jetzt auf einer neuen Webseite ihre gespeicherten Daten einsehen und herunterladen. Das Unternehmen reagiert damit auf die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die am Freitag (25. Mai) in Kraft tritt. Unter https://privacy.apple.com melden sich Kunden mit ihrer Apple-ID an und laden ihre Aktivitäten aus App Store, iTunes Store oder Apple Music herunter. Weitere Daten sind etwa online bei Apple gespeicherte E-Mails, Kontakte, Notizen, Lesezeichen, Fotos oder sonstige in iCloud Drive gespeicherte Dateien.

Apple lässt Nutzer wählen, welche Daten sie herunterladen wollen. Für das Zusammenstellen räumt sich das Unternehmen bis zu sieben Tage ein, je nach Nutzung von Apples Diensten kann der Umfang des Downloads mehrere Gigabyte betragen. Ist das Archiv zusammengestellt, werden Nutzer per E-Mail benachrichtigt.

Auf der Datenschutz-Übersichtsseite können Nutzer ihr Apple-Konto auch mit wenigen Klicks deaktivieren oder ganz löschen.

Darüber hinaus macht Apple mit einer neuen Übersichtsseite Nutzer auf ihre eigenen Möglichkeiten zur Verwaltung ihrer Daten aufmerksam. Das iPhone- und iPad-Betriebssystem iOS bietet nämlich eine Reihe von Möglichkeiten, Apps den Zugriff auf bestimmte Daten zu entziehen. 

In den Einstellungen von iOS lässt sich unter "Datenschutz" für jede App zum Beispiel einzeln festlegen, ob sie immer Zugriff auf den Standort haben darf oder nur dann, wenn sie genutzt wird. Auch der Zugriff auf Fotos, die Gesundheitsdaten, Smart-Home-Geräte, die Kamera, das Mikrofon und die Kontakte lässt sich hier einfach festlegen.

18. Mai: Apple verkauft aus dem Stand 600.000 HomePod-Lautsprecher, aber Amazons Echo samt Alexa bleiben Marktführer

Apple hat in den ersten Wochen nach dem Marktstart nach Schätzungen von Marktforschern rund 600.000 Geräte von seinem vernetzten Lautsprecher HomePod verkauft. Klarer Spitzenreiter in dem Geschäft sei im vergangenen Quartal Amazon geblieben, berichtete die Analysefirma Strategy Analytics am Donnerstag. Der Online-Händler habe rund vier Millionen Geräte von den verschiedenen Modellen seiner Echo-Lautsprecher mit der Assistenzsoftware Alexa abgesetzt.

Das gab Amazon nach Berechnungen der Analysten einen Marktanteil von 43,6 Prozent. Auf Platz zwei (26,5 Prozent) sei Google mit 2,4 Millionen verkauften Lautsprechern im vergangenen Quartal. Der Internet-Konzern bietet genauso wie Amazon verschiedene Modelle seiner "Home"-Lautsprecher mit dem Google Assistant in unterschiedlichen Preislagen an. Apple hingegen brachte Anfang Februar ein einziges HomePod-Modell zunächst nur in den USA, Australien und Großbritannien auf den Markt, das deutlich teurer als die weitaus meisten Konkurrenzgeräte ist. Im "Frühjahr" soll der HomePod nach bisherigen Ankündigungen auch in Deutschland und Frankreich verkauft werden.

Auf den dritten Platz in der Rangliste von Strategy kam knapp vor Apple der chinesische Alibaba-Konzern mit 700 000 verkauften smarten Lautsprechern. Chinesische Anbieter haben diesen Markt im Heimatland bisher weitgehend für sich. Insgesamt wuchs der Markt für vernetzte Lautsprecher mit digitalen Assistenten Strategy Analytics zufolge auf 9,2 Millionen Geräte im ersten Quartal 2018 von 2,4 Millionen Stück ein Jahr zuvor. Damals dominierte Amazon nach ihren Berechnungen den Markt noch mit einem Aneil von fast 82 Prozent.

17. Mai: Kommt Apple jetzt mit der Venen-Erkennung "Vein ID" zum Entsperren des iPhones?

Mehrere Medien berichten, dass ein jetzt vom U.S. Patent Office veröffentlichtes Apple-Patent die Entsperrung von iPhones revolutionieren könnte: die "Vein ID". Laut chip.de  sollen mit der neuen Technologie Blutgefäße unter der Hautoberfläche identifiziert werden können. Ein Infrarotbeleuchter, eine Infrarotkamera und ein Punktprojektor projizieren dabei rund 30.000 - für das menschliche Auge nicht sichtbare - Punkte auf das Gesicht oder die Hand. Das Infrarotlicht dringt durch die Haut und wird von den Venen reflektiert. Damit könne die Venen-Struktur erfasst werden, heißt es.

Ob die neue Methode - wenn sie denn zum Einsatz kommt -  Fingerabdruck-Erkennung und "Face ID" verdrängt, muss abgewartet werden.

12. Mai: Apple-Shops sind jetzt für Schüler tabu - Frankreich verbietet Ausflüge von Klassen

Das französische Bildungsministerium hat Besuche von Schulklassen in Geschäften des Handyherstellers Apple untersagt. Solche Klassenausflüge dienten allein kommerziellen Interessen, hieß es am Freitag aus dem Umfeld von Bildungsminister Jean-Michel Blanquer in Paris. Apple und auch Microsoft hatten mehrfach Schulen zu "pädagogischen" Zwecken in ihre Läden eingeladen.

Das Bildungsministerium rief alle Schulverantwortlichen bei ähnlichen Fällen zu größter Vorsicht auf. Der Fernsehsender France 2 hatte Anfang April Schüler aus dem Großraum Paris in einen Apple-Store begleitet. In dem Film ist zu sehen, wie die Kinder von den Angestellten begeistert begrüßt werden und T-Shirts und USB-Sticks mit Apple-Logo geschenkt bekommen.

11. Mai: Kommen Apple und Goldman Sachs mit gemeinsamer Kreditkarte?

Der iPhone-Riese Apple entwickelt einem Zeitungsbericht nach zusammen mit dem Bankhaus Goldman Sachs eine Kreditkarte. Die Karte solle das Apple-Pay-Logo tragen und könnte Anfang kommenden Jahres in den USA starten, schrieb das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Die Kooperation mit Goldman Sachs dürfte demnach eine seit 2005 bestehende Partnerschaft zwischen Apple und der Großbank Barclays ersetzen. Die Unternehmen wollten sich dazu nicht äußern. 

Das gemeinsame Projekt könnte Goldman Sachs und Apple helfen, Schwächen im Hauptgeschäft auszugleichen. Der Wall-Street-Konzern konzentriert sich zwar traditionell auf die Finanzmärkte und die Vermögensverwaltung für reiche Kunden, doch hier läuft es nicht mehr so rund wie einst. Goldman Sachs versucht deshalb schon seit 2016, mit einer Online-Kreditplattform im Massenmarkt Fuß zu fassen - die Kreditkarte könnte von daher gut ins Konzept passen. 

Bei Apple verkaufen sich die iPhones nicht mehr so gut wie früher, darum setzt der Tech-Gigant verstärkt auf neue Geschäftsfelder wie mobiles Bezahlen oder Musik-Streaming. Dem Bericht zufolge könnte Goldman Sachs Apple-Kunden durch Kredite bei der Finanzierung von iPhones und anderen Produkten helfen und so den Absatz ankurbeln. Die Details des gemeinsamen Angebots seien aber noch unklar. Das gelte auch für die Frage, welcher der großen Kreditkartenkonzerne - Visa, Mastercard oder Discover - die Transaktionen abwickeln werde.

10. Mai: Apple gibt seinen Plan für ein Rechenzentrum in Irland auf

Apple hat seine Pläne für ein neues Rechenzentrum in Irland aufgegeben, nachdem zuletzt Anwohner-Klagen das Projekt immer weiter verzögert hatten. Das Oberste Gericht des Landes hatte sich eingeschaltet und auch einen Gang vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) nicht ausgeschlossen. "Trotz all unserer Versuche haben Verzögerungen im Genehmigungsprozess uns gezwungen, andere Pläne zu machen, und wir werden das Rechenzentrum-Projekt nicht fortführen können", erklärte ein Apple-Sprecher am Donnerstag.

Der US-Tech-Riese hatte das Vorhaben für ein 850 Millionen Euro teures Rechenzentrum in der Nähe der Stadt Athenry bereits im Februar 2015 angekündigt. Der Genehmigungsprozess zog sich jedoch hin, zudem klagten zwei Bürger dagegen. Ein Gericht gab eine erste Phase des Bauprojekts zwar frei. Doch die Kläger zogen vor das Oberste Gericht, das entschied, den Fall zu hören. Apple gab die Entscheidung, die Pläne aufzugeben, unmittelbar vor der ersten Anhörung dort bekannt.

Die irische Wirtschaftsministerin Heather Humphreys erklärte, der Fall unterstreiche, dass Irland seine Genehmigungsverfahren effizienter machen müsse. Unter anderem sei geplant, Rechenzentren zu strategischer Infrastruktur zu erklären. Apple hatte in der Zwischenzeit bereits ein zweites Rechenzentrum in Dänemark angekündigt, das im kommenden Jahr in Betrieb gehen soll.

5. Mai: Buffett erhöht seine Apple-Beteiligung und steigt bei IBM aus

Börsen-Guru Warren Buffett deckt sich weiter mit Apple-Aktien ein - vom IT-Urgestein IBM hingegen hat er genug. Im ersten Quartal kaufte Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway 75 Millionen weitere Anteilsscheine des iPhone-Herstellers, wie der US-Starinvestor am Freitag im US-Sender CNBC verriet. Damit hielt Berkshire Ende März insgesamt rund 240 Millionen Apple-Aktien im aktuellen Wert von etwa 42,5 Milliarden Dollar (35,5 Mrd Euro). 

Buffett, der lange Zeit an Tech-Werten zweifelte, hat sich in den letzten Jahren zu einem großen Fan von Apple entwickelt, schon Ende 2017 hatte der kalifornische Smartphone-Macher die US-Großbank Wells Fargo als Top-Position in seinem Portfolio abgelöst. Der berühmte Großinvestor ist vor allem von den hohen Gewinnspannen beeindruckt. Apple verdiene fast doppelt soviel, wie das zweitprofitabelste US-Unternehmen in den USA, betonte Buffett.

Die Beteiligung am Computer-Dino IBM baute Berkshire Hathaway im Auftaktquartal hingegen komplett ab. 2011 hatte Buffett mehr als 10 Milliarden Dollar dort investiert, was er angesichts der chronischen Umsatzschwäche des Konzerns später selbst als Fehler bezeichnete. Bereits im Vorquartal war der Anteil um 94 Prozent geschrumpft. Am Markt wird nach Börsenschluss Berkshire Hathaways Geschäftsbericht fürs abgelaufene Quartal erwartet. Am Samstag soll am Firmensitz in Omaha, Nebraska, das jährliche Aktionärstreffen stattfinden.

3. Mai: Chinesischer Apple-Konkurrent möchte Milliarden an der Börse einsammeln

Für Apple läuft es geschäftlich richtig gut. Die Kalifornier steigerten ihren Quartalsgewinn auf 13,8 Miliarden Dollar. Ob das Wachstum auch in Zukunft so anhalten wird? Schließlich schläft die Konkurrenz nicht. Vor allem Xiaomi bläst zum Angriff und rüstet sich entsprechend im Kampf um Marktanteile. In China strebt der Smartphonehersteller einen der größten Börsengänge der vergangenen Jahre an: Xiaomi reichte in Hongkong einen Börsenprospekt ein. Er war zwar stark geschwärzt, doch die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, der Aktienverkauf solle Xiaomi zehn Milliarden Dollar (8,3 Milliarden Euro) einbringen. Damit wäre Xiaomi rund 100 Milliarden Dollar wert.

Es wäre der größte Börsengang eines chinesischen Unternehmens seit 2014, als der Onlineriese Alibaba in New York den Gang aufs Parkett wagte und damit 25 Milliarden Dollar einnahm. Xiaomi ist weltweit der fünfgrößte Hersteller von Smartphones. Im dritten Quartal 2017 hatte das Unternehmen einen Marktanteil von 7,4 Prozent und folgte damit auf Samsung, Apple und die beiden chinesischen Konkurrenten Oppo und Huawei. Im Börsenprospekt erklärte Unternehmenschef Charles Li, Xiaomi wolle "Teil des Lebens von Milliarden Menschen weltweit" werden. 

Laut Bloomberg hat Xiaomi das vergangene Jahr mit einem Verlust von knapp 44 Milliarden Yuan (5,7 Milliarden Euro) abgeschlossen. Der Umsatz allerdings war um rund 67 Prozent auf mehr als 114 Milliarden Yuan explodiert. Apple macht fürs Erste weiterhin gute Geschäfte. Welche Auswirkungen der Börsengang von Xiaomi darauf hat, wird sich zeigen.

2. Mai: Apple lässt Geld auf die Aktionäre regnen: 100 Milliarden Dollar gibt es obendrauf

Die US-Steuerreform bringt Apple-Aktionären einen Geldregen: Der iPhone-Konzern schüttet über einen Aktienrückkauf weitere 100 Milliarden Dollar (82,6 Mrd Euro) aus. Zugleich blieb das von einigen Analysten erwartete Absacken der iPhone-Verkäufe im vergangenen Quartal aus. Das teure iPhone X war dabei das bestverkaufte Apple-Telefon. Das brachte Apple einen satten Quartalsgewinn von 13,8 Milliarden Dollar ein, nach gut 11 Milliarden im Vorjahresquartal.

Zuletzt hatten einige Marktbeobachter schlechtere Zahlen befürchtet, nachdem einige Zulieferer schwache Prognosen abgegeben hatten. Es wurde auch immer wieder spekuliert, das über 1000 Euro teure iPhone X verkaufe sich nach einem ersten Schub im Weihnachtsgeschäft schwach. Jetzt betonte Tim Cook, das iPhone X sei das am besten verkaufte Apple-Telefon in jeder Woche des Quartals gewesen. Und im schwierigen chinesischen Markt sei es insgesamt die Nummer eins unter verschiedenen Smartphone-Modellen gewesen. 

Apple verkauft 52,2 Milionen iPhones

Apple verkaufte insgesamt 52,2 Millionen iPhones. Das waren drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor und in etwa so viele wie im Schnitt von Analysten erwartet. Der Umsatz wuchs in dem Ende März abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal um 16 Prozent auf 61,1 Milliarden Dollar. Apple bringt den Großteil seiner Auslandsreserven von zum Schluss fast 270 Milliarden Dollar in die USA zurück, weil die Steuerreform dafür deutlich geringere Abgaben vorsieht als bisher. Es wurde bereits erwartet, dass der Konzern damit eine großzügige Ausschüttung an die Aktionäre plant. Bisher addierten sich Apples Ausschüttungen an Aktionäre über Rückkäufe und Dividenden auf 300 Milliarden Dollar.

1. Mai: Heute kommen die Apple-Quartalszahlen

Apple legt am Dienstag (ab 22.30 Uhr MESZ) Zahlen für das vergangene Quartal vor. Analysten korrigierten in den vergangenen Wochen ihre Schätzungen für den iPhone-Absatz nach unten - rechnen aber mit einer Aufstockung der Aktienrückkäufe um bis zu 100 Milliarden Dollar. Der Konzern bringt im Zuge der US-Steuerreform seine Geldreserven von zuletzt über einer Viertel-Billion Dollar größtenteils in die USA. Es wurde bereits erwartet, dass viel davon an Aktionäre ausgeschüttet wird. Die jüngste Skepsis der Analysten über die iPhone-Verkäufe in den vergangenen drei Monaten wurde unter anderem von zurückhaltenden Geschäftsprognosen asiatischer Zulieferer ausgelöst.

27. April: Apple verabschiedet sich aus dem Geschäft mit "Airport"-WLAN-Routern

Apple hat sein jahrelang stiefmütterlich behandeltes Geschäft mit WLAN-Routern schließlich aufgegeben. Nun sollen nur noch die Restbestände der "AirPort"-Geräte ausverkauft werden, teilte der iPhone-Konzern am Donnerstag unter anderem dem Finanzdienst Bloomberg mit. Apple hatte die Produktfamilie bereits seit mehreren Jahren nicht mehr aktualisiert. In dem Geschäft sind viele Anbieter von Start-ups bis hin zu einem großen Apple-Rivalen wie Google aktiv. Der aktuelle Trend geht zu sogenannten Mesh-Netzwerken, in denen sich mehrere Sendestationen zusammenschalten. 

Für Apple spielten die Router finanziell keine große Rolle und die Umsätze wurden zusammen mit diversen anderen Geräten in der Rubrik "Anderes" verbucht. Es ist selten, dass der Konzern aus einer Produktkategorie aussteigt. Zuletzt passierte das mit Computer-Monitoren - Apple kündigte aber bereits wieder die Rückkehr in diesen Markt an.

26. April: Apple löst Problem bei den Ersatz-Displays

Apples jüngstes Update für iOS-Geräte behebt unter anderem ein Problem mit Austauschdisplays. Hierbei konnte es bei Bauteilen von Drittanbietern dazu kommen, dass die Touch-Eingabe des Bildschirms mancher iPhone 8 nicht mehr funktionierte. Als weitere Neuerung nennt Apple Sicherheitsverbesserungen. Das Update kann über die Einstellungen und "Allgemein/Softwareupdate" heruntergeladen werden. 

Die nächste Version iOS 11.4 wird für Ende Mai oder Anfang Juni erwartet. Sie soll unter anderem den verbesserten Standard AirPlay 2 und synchronisierte iMessages mitbringen. Beide Funktionen wurden allerdings mehrfach leicht nach hinten verschoben. Mit AirPlay 2 soll unter anderem eine zeitgleiche Übertragung von Musik an mehrere Geräte möglich sein.

25. April: Kommt ein Nachfolger für das iPhone X?

Das iPhone X verkauft sich schlecht, so die Gerüchte. Vor allem zu teuer sei es. Weil Apple aber hohe Erwartungen in die OLED-Technologie gesetzt hat, soll es jetzt gleich zwei Nachfolgermodelle geben, das prognostiziert Ming-Chi Kuo. Der Tech-Analyst von KGI Securities ist in der Branche gut vernetzt. Demnach soll es ein iPhone Xs geben, mit einer Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll und OLED-Display. Ein ähnliches Modell - nur größer - wäre dann das iPhone Xs Plus, mit einer Bildschirmdiagonalen von 6,5 Zoll. Weil Apple bisher selten mit den Preisen nach unten gegangen ist, dürfen iPhone-Fans aber auch hier keine Vergünstigungen erwarten. Die Schweizer Großbank UBS erwartet sogar eine Preissteigerung von 100 Euro.

24. April: Ist das iPhone X ein Auslaufmodell?

Schon seit Langem wird spekuliert, dass das teure iPhone X nicht so erfolgreich ist, wie von Apple erhofft. Das Unternehmen selbst macht keine Angaben zu den Verkaufszahlen. Laut heise.de sollen die Displaybestellungen bei Samsung -  dem einzigen OLED-Fertiger für Apple-Handys - reduziert worden sein und der iPhone-Chipfertiger TSMC habe vor geringeren Umsätzen gewarnt.

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