1. Startseite
  2. Digital
  3. Mozilla startet Datenbank für Spracherkennung auf Deutsch

Erweiterung

13.06.2018

Mozilla startet Datenbank für Spracherkennung auf Deutsch

Der Mozilla-Browser besitzt nun auch eine Datenbank zur Erkennung der deutschen Sprache.
Bild: Andrej Sokolow (dpa)

Mithilfe von Spracherkennung und Sprachsteuerung lässt sich in der digitalen Welt viel bewirken. Nun hat Mozilla eine Datenbank zur Erkennung der deutschen Sprache ins Leben gerufen.

Nach einer Datenbank zur Erkennung englischer Sprache startet die Mozilla-Stiftung nun auch eine deutsche, französische und walisische Version. Nutzer können via iPhone-App und Browser zum Anwachsen der sogenannten Common-Voice-Sprachdatenbanken beitragen.

Das geht ganz einfach: Anwender lesen Sätze vor, die dann aufgezeichnet werden. Zu den frei zugänglichen Datenbanken gehört ein quelloffenes Programm zur Spracherkennung (DeepSpeech-Engine), das auch offline funktioniert. Beides darf jeder für eigene Dienste nutzen oder weiterentwickeln. Mozilla hofft, dass daraus datenschutzfreundliche Angebote rund um die Spracherkennung und Sprachsteuerung erwachsen.

Für den Firefox hat Mozilla zudem zwei neue Experimente vorgestellt; das sind Beta-Funktionen, die später einmal Einzug in reguläre Browser-Versionen finden könnten. Bei Firefox Color handelt es sich um die Möglichkeit, Elemente wie Hintergrund, Text, Symbole oder Symbolleiste farblich individuell anzupassen. Die zweite Funktion nennt sich Side View und ermöglicht es, zwei Seiten in einem Tab nebeneinander zu stellen - etwa um Angebote oder Produkt-Features zu vergleichen, ohne zwischen zwei separaten Seiten in zwei Tabs hin- und herwechseln zu müssen. Um Experimente ausprobieren zu können, muss die sogenannte Testpilot-Erweiterung installiert sein. (dpa)

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Informationen zu Common Voice

Informationen zu den neuen Firefox-Experimenten

Testpilot-Erweiterung

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Stecker eines Netzwerkkabels. Die Bundesregierung will sich künftig von einem «Digitalrat» beraten lassen. Foto: Martin Gerten
Merkel will Expertengruppe

"Digitalrat" soll Bundesregierung beraten

ad__galaxy-tab-a-10--summer@940x235.jpg

Sommerpaket

Digitale Zeitung inkl. gratis Tablet. Mit unserem Sommerpaket haben Sie
Ihre Heimat im Handgepäck dabei. Buchbar nur bis 30. August!

Jetzt Sommerpaket bestellen!