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Technik
11.04.2014

Schnelles ac-WLAN in Notebooks per Steckkarte nachrüsten

Um mit dem neuen WLAN-Standard 802.11ac schneller surfen zu können, müssen sowohl der Router als auch das Endgerät die Technik unterstützen.
Foto: Franziska Koark (dpa)

Der Internetanschluss ist eigentlich richtig schnell - beim Notebook kommt aber nichts davon an? Abhilfe in solchen Fällen schafft der neue WLAN-Standard 802.11ac. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl passt die Technik dafür auch in ältere Klapprechner.

Mit dem neuen WLAN-Standard 802.11ac surfen Internetnutzer deutlich schneller. Voraussetzung ist aber, dass sowohl Router als auch Endgerät die Technik unterstützen. Im Notebook lässt sich ac-WLAN inzwischen relativ bequem per Steckkarte nachrüsten, berichtet die Zeitschrift "PC Magazin" (Ausgabe 4/2014). Dafür werden etwa 25 Euro fällig. Verbraucher sollten beim Kauf aber darauf achten, dass sie die richtige Variante kaufen: In die meisten nach 2005 gebauten Notebooks passt eine sogenannte Mini-PCI-Express-Karte, ganz neue Geräte brauchen aber möglicherweise auch ein M.2-Modell, auch NGFF (Next Generation Form Factor) genannt.

Vor dem Einbau der WLAN-Karte sollten Nutzer unbedingt die passenden Treiber herunterladen. Denn oft werden die Geräte ohne die Software ausgeliefert, warnt die Zeitschrift. Wichtig ist außerdem, das Notebook vor der Montage vom Netzteil zu trennen und den Akku herauszunehmen.

Bei älteren Notebooks kann es noch weitere Probleme geben. Manche Modelle sind zum Beispiel noch auf PCI-Express-Karten in voller Höhe ausgelegt, neuere Steckkarten sind aber nur noch halb so groß. Montieren lassen sie sich in solchen Rechnern nur mit passenden Adaptern, die es für etwa fünf Euro im Internet gibt. Manche Rechner von Lenovo und HP haben außerdem eine sogenannte BOIS-Whitelist, die nur bestimmte neue Komponenten akzeptiert und die Zusammenarbeit mit Steckkarten für ac-WLAN verweigert.

Bei solchen Rechnern oder anderen Montageproblemen, etwa wenn sich das Notebook-Gehäuse ohne Spezialwerkwerkzeug nicht öffnen lässt, können Nutzer auf einen USB-Stick mit ac-WLAN ausweichen. Dabei sollte es sich aber unbedingt um ein USB-3.0-Modell handeln. Denn ansonsten lässt sich der Geschwindigkeitsvorteil des neuen Drahtlos-Standards gar nicht richtig nutzen. (dpa)

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