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Telekommunikation
28.02.2012

Android-Smartphones von Datenkraken befreien

Besitzer von Android-Smartphones bekommen auf der Webseite «freeyourandroid.org» Tipps, wie sie sich gegen die Daten-Sammelei wehren können. Foto: Andrea Warnecke dpa

Smartphones und Apps sammeln Informationen über ihre Nutzer. Dabei ist oft nur schwer festzustellen, welche Daten aufgezeichnet werden und was damit passiert. Besitzer eines Android-Geräts können sich mit freier Software gegen die Sammelei wehren.

Eine neue Initiative der Free Software Foundation Europe (FSFE) bündelt auf der englischsprachigen Webseite "freeyourandroid.org" Tipps für Besitzer von Android-Smartphones, wie sie sich gegen die Daten-Sammelei wehren können. Darauf weist der Datenschutz-Verein FoeBuD hin.

Der erste Schritt zur Befreiung eines Android-Systems ist die Installation alternativer Firmware wie Replicant oder CyanogenMod, heißt es auf der Seite. So verschwindet zum Beispiel auch Software, die vom Smartphonehersteller vorinstalliert wurde. Die neue Firmware ist allerdings nicht mit jedem Gerät kompatibel. Außerdem müssen Smartphones zur Installation in den Root-Modus versetzt werden, in der Regel verfällt dadurch die Garantie. Zudem öffnen Nutzer ihr Smartphone dadurch unter Umständen für Schadsoftware.

Im Root-Modus ist es aber auch möglich, Apps ohne den Android Market und einen Account bei Google herunterzuladen. Eine Sammlung frei verfügbarer Programme, die keine Daten sammeln, gibt es auf "fdroid.org". (dpa)

Tipps auf "freeyourandroid.org" (engl.)

Frei verfügbare Programme, die keine Daten sammeln

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