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Tetris für PS4

07.06.2018

Tetris Effect für PlayStation 4 angekündigt

"Tetris Effect" möchte Spieleklassiker "Tetris" auf ein neues Spiellevel hieven. Das Geschicklichkeitsspiel erscheint im Herbst 2018. Das kündigte Sony nun in Los Angeles an.
Bild: Enhance Games

Tetris bekommt eine neue Version. Tetris Effect lautet der Titel der neuen Spielkreation. Sony kündigte den Titel im Vorfeld der E3-Spielemesse in L.A. an.

Tetris Effect bringt neuen Schwung ins Spielprinzip des Klassikers. Das neue Tetris soll für Sony Computer Entertainment Köpfe von Gamern auf der PS4-Konsole zum Rauchen bringen. Das kündigte PS4-Produzent Sony im Vorfeld der wichtigsten Video- und Computerspielemesse E3 in Los Angeles an. Diese Nachricht ist förmlich zum Bauklötzestaunen.

Ein erstes Bild von dem, was Daddler im Spiel erwartet, liefert der offizielle Tetris-Effect-Trailer. Plankton, Rochen, Wale und allerlei weitere Meeresbewohner gleiten in bunten Bildern durchs Bild. Untermalt ist das Ganze von sphärischen Klängen, einer gefühlvollen Sängerin und einem Erzähler mit eindringlicher Stimme.

Die Macher um Tetsuya Mizuguchi, Firmenchef von Enhance Games, hoffen mit ihrer neusten Spielekreation einen ähnlichen Hype auszulösen, wie der Spieleklassiker Tetris. Der russische Programmierer Alexei Paschitnow präsentierte der weltweiten Zockergemeinde die erste spielbare Version am 6. Juni 1984.

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Tetris Effect erscheint exklusiv für die PS4-Konsole

Zu Beginn gab es das mittlerweile zum Kult avancierte Geschicklichkeitsspiel nur für Elektronika-60-Rechner. In der Zwischenzeit zog der Klassiker bei über 100 Millionen Spielern zuhause ein und ist so ziemlich für jede erdenkliche Plattform erschienen. Im Gegensatz zum berühmten Vorgänger wird Tetris Effect ab Herbst 2018 nur für PlayStation 4 veröffentlicht. Es ist obendrein kompatibel mit PS VR, dem Virtual-Reality-Spielesystem von Sony. Mizuguchi tat sich für sein neustes "Baby" wieder mit den Leuten zusammen, die ihm bereits bei Lumines und Rez Infinite zur Seite standen.

Seinen Namen hat Tetris Effect vom gleichnamigen Phänomen, das der berühmte Klassiker bei Spielern auslöste: Das intensive Tetris-Spielen beschäftigte deren Gehirn dermaßen, dass einige Spieler ständig an Tetris dachten, träumten und im Alltag bildliche Vorstellungen davon hatten. Beispielsweise im Getränkemarkt: Beim Anblick von Dosen oder Kisten stellten sich Betroffene vor, wie sie diese am besten stapeln und dann zum Einstürzen bringen. Im Trailer spricht der Erzähler von einer Harvard-Untersuchung, die den Tetris Effekt nachgewiesen hatte.

Über 30 Level sollen zum "Tetris Effect" führen

Tetris Effect zielt genau auf dieses Erlebnis ab: Grafik, Musik, Geräusche und fallende Blöcke sollen sich in der Gedankenwelt der Konsoleros manifestieren. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben: Über 30 Level gilt es zu meistern. Die Spielwelt passt sich dabei parallel dem Zockerverhalten an. Spieler finden sich in einer pulsierenden, glitzernden Welt wieder, in der sich erneut alles um bestmögliches Stapeln der Blöcke geht.

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