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Feinstaub, Ozon, NO2

01.04.2020

Umweltamt startet App für Luftqualität

Über die Luftqualität am jeweiligen Ort kann man sich nun mit der neuen App des Umweltamts informieren.
Bild: Jair Cabrera Torres/dpa

Feinstaub oder Stickstoffdioxid beeinträchtigen die Luftqualität. Wie diese an den jeweiligen Orten aussieht, können Verbraucher nun mit einer neuen App herausfinden. Zusätzlich dazu erhalten sie Verhaltenstipps.

Bürger können sich jetzt per App über die Luftqualität an vielen Orten informieren. In der kostenlosen Anwendung gibt es aktuelle Messdaten zu Feinstaub, Stickstoffdioxid (NO2) und Ozon stundengenau aufs Handy oder Tablet, wie das Umweltbundesamt (UBA) mitteilte.

Bewertungen von "sehr gut" über "mäßig" bis "sehr schlecht" helfen bei der Orientierung. Dazu gibt es Verhaltenstipps wie: "Beste Voraussetzungen, um sich ausgiebig im Freien aufzuhalten." Wer mag, kann Warnhinweise zu schlechter Luftqualität empfangen.

Ein Netz aus Messstationen an Straßen, in Industriegebieten, in städtischen Wohngebieten und auf dem Land misst jederzeit, wie es um die Schadstoffe bestellt ist. Einige Messstationen können nicht alle drei Schadstoffwerte - Feinstaub, Ozon und Stickstoffdioxid - ermitteln. Die nicht bestimmbaren Werte sind dann ausgegraut und fließen nicht in die Gesamtbewertung mit ein.

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Die aktuellen Daten zur Luftqualität kann man auch im Netz einsehen, dort gibt es noch weitere Schadstoffwerte. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass alle tagesaktuell veröffentlichten Luftqualitätsdaten vorläufig und nicht qualitätsgesichert seien.

Besonders im Fokus stand in den letzten Monaten Stickstoffdioxid, das in Städten vor allem aus Diesel-Abgasen stammt. Weil der EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel in vielen Städten nicht eingehalten wird, gibt es unter anderem in Hamburg und Stuttgart bereits Fahrverbote für ältere Diesel. (dpa)

Umweltbundesamt zu Luftdaten

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