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Digitale Sicherheit

18.05.2015

Verband warnt: Verschlüsselungs-Trojaner bedroht Smartphones

Der sogenannte BKA-Trojaner bedroht nun auch Mobiltelefone.
Bild: Alexander Kaya/Symbolbild

PC-User fürchten seit Jahren einen BKA-Trojaner. Nun sind auch Smartphones nicht mehr vor der Schadsoftware sicher. Doch Telefon-Nutzer können sich schützen.

Ein Fachverband warnt: Trojaner bedrohen vermehrt Smartphones. Denn eine Schadsoftware, die seit Jahren PC-Nutzer in Atem hält, bedroht jetzt auch vermehrt Taschencomputer mit Telefonfunktion.

Beim Beratungsdienst Botfrei.de "mehren sich die Meldungen über einen BKA-Trojaner, der besonders Nutzer von Android-Smartphones betrifft", teilte der Internetverband eco am Montag mit. Der Verband betreibt Botfrei.de und gibt dort Tipps, wie sich Internetnutzer gegen Schadsoftware schützen können. 

So funktionieren BKA-Trojaner

Die sogenannten BKA-Trojaner fordern Nutzer mit einem Behördenlogo dazu auf, Geld an die kriminellen Verbreiter der Schadsoftware zu überweisen. Ansonsten droht eine Sperrung der eigenen Daten. 

Phishing: Sie werden beispielsweise in einer E-Mail gebeten, "aus Sicherheits- gründen" die Homepage Ihrer Bank zu besuchen. Dort werden Sie aufgefordert, vertrauliche Bank- oder Kreditkartendaten bzw. Passwörter einzugeben. Das Bankkonto ist daraufhin innerhalb weniger Stunden leer.
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Gefahr aus dem Internet: So schützen Sie sich vor Betrügern
Bild: Julian Stratenschulte,dpa

Bei PCs sind diese Verschlüsselungs-Trojaner seit Jahren bekannt. Da die Computer inzwischen besser geschützt seien, bemerke man einen Anstieg bei Smartphones. Botfrei empfiehlt unter anderem, nur Apps aus den offiziellen App-Geschäften zu kaufen. Bei Android ist das Google Play, bei Apple der iTunes-Store. Außerdem sollten Nutzer die Zugriffsberechtigungen von Apps einschränken und im Auge behalten.

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