1. Startseite
  2. Digital
  3. Web.de und GMX bekämpfen Kalender-Spam

Neue Schutzfunktion

12.09.2018

Web.de und GMX bekämpfen Kalender-Spam

GMX und Web.de wollen mit einer neuen Schutzfunktion verhindern, dass falsche Termineinladungen im Kalender geöffnet werden.
Bild: Peter Kneffel (dpa)

Dass das E-Mail-Postfach mit Spam-Mails gefüllt ist, kennen wohl die meisten Internet-Nutzer. Doch immer häufiger landen jetzt auch Phishing-Termine im Kalender der E-Mail-Dienste. Web.de und GMX wollen mit einer neuen Funtkion davor schützen.

Spam-Mails kennt wohl jeder, aber Kalender-Spam ist noch ein relativ neues Phänomen. Dabei werden gefälschte Termineinladungen ins Postfach und den digitalen Kalender geschickt.

Die Mail-Anbieter Web.de und GMX wollen nun dagegen vorgehen und lassen Kunden jetzt auch Kalender-Spam melden und löschen. Per Klick auf den "Spam"-Knopf verschwinden die falschen Einladungen mit Werbung, vermeintlichen Rabatt-Aktionen oder Links zu Schadsoftware- und Phishing-Seiten direkt. Die neue Schutzfunktion gegen Kalender-Spam wird in den kommenden Tagen für alle Nutzer freigeschaltet.

Kalender-Spam macht laut GMX und Web.de aktuell rund sieben Prozent der verschickten Kalendereinladungen aus - Tendenz steigend. 2016 kämpfte auch Apple kurzzeitig mit Spam im eigenen Kalender iCal. Bis das Problem abgestellt wurde, konnten Nutzer nur eines tun: einen neuen Kalender anlegen, alle Spam-Termine dorthin verschieben und den neuen Kalender löschen.

So sollten auch Nutzer anderer Dienste verfahren, die noch keine Möglichkeit haben, solche Einladungen als Spam zu behandeln. Die Einladungen annehmen oder ablehnen sollten Empfänger auf keinen Fall. Wer annimmt, wird durch aufspringende Erinnerungen an den Spam-Termin genervt, wer ablehnt, zeigt den Absendern zumindest, dass die E-Mail-Adresse aktiv ist - und lädt sie ein, noch mehr Spam zu schicken. (dpa)

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Facebook wird täglich von rund 1,32 Milliarden Menschen genutzt. Foto: Stephan Jansen/Symbolbild
Facebook

Facebook droht eine Sammelklage traumatisierter Mitarbeiter

ad__nl-chefredakteur@940x235.jpg

SECHS UM 6: Unser neuer Newsletter

Die sechs wichtigsten Neuigkeiten um 6 Uhr morgens sowie ein Ausblick auf den
aktuellen Tag – Montag bis Freitag von Chefredakteur Gregor Peter Schmitz.

Newsletter bestellen