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WhatsApp-Update
23.02.2017

Aufgehübscht: Die neuen Status-Updates bei WhatsApp

WhatsApp führt nun Status-Updates mit Bildern und Videos ein.
Foto: Arno Burgi

WhatsApp entwickelt sich langsam zum sozialen Netzwerk. Nutzer können Status-Updates mit Fotos und Videos veröffentlichen. Die Funktion erinnert an den Konkurrenten Snapchat.

WhatsApp wird mit einer neuen Funktion ein Stück mehr zum sozialen Netzwerk. Die Nutzer bekommen die Möglichkeit, sogenannte "Status-Updates" mit Fotos und Videos zu dem, was sie gerade machen, für ihre Kontakte zu veröffentlichen. Die Einträge verschwinden nach 24 Stunden automatisch, wie der zu Facebook gehörende Kurzmitteilungsdienst am Montag ankündigte. Die App bekommt dafür einen neuen "Status"-Knopf, unter dem die Updates zu finden sind.

Dort können dann Fotos oder Videos veröffentlicht und mit Stickern aufgehübscht werden. Das Update dazu wurde vor kurzem in Deutschland veröffentlicht. Spätestens zum achten Geburtstag von WhatsApp am 24. Februar soll jeder Nutzer mit den neuen Status-Updates versorgt sein, heißt es.

Mitgründer Jan Koum erinnerte in einem Blogeintrag daran, dass einfache Status-Updates beim Start vor acht Jahren die ursprüngliche Funktion von WhatsApp waren, bevor der Dienst auf Kurzmitteilungen umschwenkte.

WhatsApp-Update: Wo ist die Kontaktliste hin?

Heute konkurriert die Funktion eher mit neueren Konkurrenten wie Snapchat: Die eingebaute WhatsApp-Kamerafunktion erlaubt es, Bilder mit Emojis, Texten oder Zeichnungen zu ergänzen. Auch Facebook-Tochter Instagram ermöglicht dies seit Sommer mit seinen "Stories".

Viele WhatsApp-Nutzer begrüßen das Update, in sozialen Netzwerken wie Twitter teilen sie ihre Freude über die spielerische Status-Neuerung. Es gibt aber auch Kritik. Denn eine für viele User wichtige Funktion fehlt nach dem WhatsApp-Update: Die Kontaktliste ist ersatzlos verschwunden.

Hier verbergen sich nach dem WhatsApp-Update die Kontakte.
Foto: Christian Gall

Wer seine Kontakte sucht, sollte im Tab "Chats"  auf das Symbol für eine neue Unterhaltung tippen. Dadurch erscheint eine Liste mit Namen, inklusive Bild. Wer den Kontakt anklickt, kann direkt mit ihm chatten.

WhatsApp gehört zu Facebook

Facebook hatte WhatsApp mit inzwischen mehr als einer Milliarde Nutzer vor gut zwei Jahren für fast 22 Milliarden Dollar gekauft. Bisher lief es so, dass WhatsApp sich auf das schnörkellose Kurzmitteilungen als SMS-Ersatz konzentrierte, während die Multimedia-Funktionen dem Facebook Messenger vorbehalten waren. Erst vor kurzem feilte WhatsApp an der Übermittlungs-Technik - eine neue Codeabfrage soll künftig für mehr Sicherheit sorgen. AZ/dpa

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