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08.01.2016

Wie schön bin ich? App bewertet Attraktivität

Sexy oder hässlich, das entscheidet eine App. Die Ergebnisse sind nicht immer schmeichelhaft.
Bild: Sebastian Kahnert, dpa (Symbolbild)

Sexy oder hässlich, das entscheidet der Computer. Eine Internetseite schätzt anhand von Bildern das Alter und die Attraktivität. Die Ergebnisse sind nicht immer schmeichelhaft.

In einer Zusammenarbeit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich mit der Dating-App Blinq ist in der Schweiz eine Website entstanden, die Fotos nach Attraktivität beurteilt. Unter dem Motto "Let Artificial Intelligence guess your attractiveness and age" - "Lassen Sie künstliche Intelligenz Ihre Attraktivität und Ihr Alter erraten" errechnet die kostenlose Internet-App Geschlecht, Alter und Attraktivität der abgebildeten Person.

Praktisch lassen sich jegliche Bilder und Motive hochladen, sinnvoll sind vor allem Porträts. Die Prädikate für die Attraktivität reichen dabei vom niederschmetternden „Hmm…“ über „OK“ bis hin zu „Godlike“. Mehr als eine Million Menschen sollen laut ETH das nach zwölf Stunden schon ausprobiert haben. Nicht verwunderlich, dass die Seite "under heavy load" steht und die eigene "Hotness nicht verarbeiten" kann, wie es in einer Pop-Up-Meldung heißt.

Die Internet-App howhot bewertet die Attraktivität

Unter dem Hashtag #howhot gibt es bereits etliche Fotos von Menschen, die mehr oder weniger Glück mit den ausgespuckten Ergebnissen hatten. Nicht einmal ein "OK" zu haben, ist nicht gerade nett.

Wie genau das Alter und die Attraktivität berechnet werden sollen, ist nicht ganz klar. Die Entwickler der Seite klären nur bedingt auf. Fest steht: Sie haben rund 500.000 Bilder von Prominenten zur Programmierung verwendet. Die Methode DeepExpectation (DEX) analysierte anschließend das Bild. Auf dieser Basis werden nun alle eingesandten Bilder ausgewertet.

Die Erkennung der App funktioniert wenig überraschend nicht fehlerfrei. Sie ist in den sozialen Netzwerken aber ein großer Spaß, denn kuriose Postings kursieren zuhauf in Twitter und Facebook. mili-, dpa

 

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