MacOS und Linux sind gut gerüstet

Am kommenden Freitag beginnt offiziell der Verkauf des Betriebssystems Windows XP. Microsoft programmierte sein wichtigstes Produkt vollkommen neu, um den Anforderungen moderner Computertechnik gerecht zu werden. Doch die Konkurrenz ist schon seit Monaten auf dem Markt präsent.

Nachholbedarf an deutschen Schulen

(gms). Lehrer an europäischen Schulen setzen das Internet nur selten im Unterricht ein. Weniger als 40 Prozent der Lehrkräfte nutzten das Medium, heißt es in einer Studie der Europäischen Kommission. Dabei gingen Lehrer weniger als eine Stunde pro Woche mit ihren Schülern online. 60 Prozent der Lehrer in Deutschland gaben an, nicht im Umgang mit dem Medium geschult zu sein. Damit ist die Bundesrepublik Schlusslicht. Auch bei der Zahl der Zugänge schneide Deutschland schlecht ab. 40 Schüler müssen sich einen Online-Rechner teilen.

H@ppy Birthd@y

Wir gratulieren. Wir gratulieren einem kleinen Symbol zu seinem 30. Geburtstag. Wir gratulieren dem @, gesprochen ät. Wir gratulieren der Tastenkombination AltGr/Q. Wir gratulieren dem Klammeraffen und wir gratulieren - nachdem das Zeichen auch nach drei Jahrzehnten beim Buchstabieren der E-Mail-Adresse noch als "und jetzt dieser komische Kringel" bezeichnet wird - eben diesem komischen Kringel.

IT-Ermittler fahnden nach Raubkopien

Virus-Attacken, geheime Kommandozentralen, Mafia-Banden. Was sich wie der Inhalt eines spannenden Computerspiels liest, ist längst Ernst geworden. Software-Piraten entern das Internet, plündern das Know-how der Technologie-Konzerne und machen Milliardengewinne mit Raubkopien, die sie im World Wide Web anbieten. Die Softwarekonzerne halten dagegen und schicken immer mehr eigene IT-Ermittler auf Streife ins Netz.

Bei Fernweh zu empfehlen

(heo). Reiseinformationen gibt es zuhauf im Netz, doch brauchbare Hilfe, zumindest auf Deutsch, ist rar. Kostenlose Miniguides für 17 europäische Metropolen sind unter www.marcopolo.de abruf- und ausdruckbar. Ein europaweiter und straßengenauer Routenplaner bringt den Reisenden dann auch gleich ans Ziel.

Zur Mobilität gehört wieder der Piepser

Immer erreichbar und in der Lage, selbst in das Geschehen einzugreifen - auf der Computermesse Systems in München ist Mobilität eines der wichtigsten Themen. Dahinter steckt mehr als nur das Handy. Selbst totgesagte Dienste wie die Pager sind wieder im Aufwind - als Nischenprodukte, aber auch für spezielle Massenangebote.

Terror: "Angriffe keine Lösung"

Die User von www.augsburger-allgemeine.de glauben nicht, dass die US-Gegenschläge in Afghanistan das Terrorproblem lösen.

Vom Schlusslicht an die Spitze in Europa vorgerückt

In deutschen Klassenzimmern ist die Zukunft angebrochen: Alle interessierten Schulen sind jetzt, wie kurz berichtet, kostenlos mit dem Internet verbunden.

"Kinderheimat" gewinnt

Augsburg (bvo).

Jedes System muss mal zum Doktor

Zu den ärgerlichsten Sachzwängen eines Windows-Computers gehört die Verschmutzung der Registry, der zentralen Datenbank für den Umgang des Betriebssystems mit Programmen und Dateien. Schon wenige Monate nach einer Neuinstallation von Windows ist die Registry "zugemüllt": Da verweisen Einträge auf Programme, die längst schon wieder von der Festplatte geräumt wurden. Oder es taucht nach jedem Neustart hartnäckig die Aufforderung zur Installation einer Software auf, die gar nicht mehr aktuell ist.

Napster einigt sich mit US-Musikverlagen

(ap). Die Internet-Tauschbörse Napster ist ihrem Ziel zur Rückkehr ins Netz ein Stück näher gerückt. Das Unternehmen einigte sich mit den US-Musikverlagen, die Napster wegen der Verbreitung urheberrechtlich geschützter Titel verklagt hatten. Die Einigung muss allerdings noch von einem Richter und Vertretern der Verlage abgesegnet werden.

Eine Masterkarte gibt es noch nicht

So wünscht sich der Verbraucher eine Grafikkarte für den Computer: Sie soll schnell und günstig sein und eine hohe Auflösung bieten. Spätestens beim Kauf folgt jedoch oft das böse Erwachen. Der Kunde muss Kompromisse eingehen - entweder beim Preis oder bei der Ausstattung.

Handwerker machen sich ans Internet

Das Handwerk erobert das Internet - und umgekehrt. Jedes zweite der 858000 deutschen Unternehmen ist bereits online, ein Viertel präsentiert sich mit einer eigenen Homepage; 20 Prozent planen den Einstieg in naher Zukunft. Andererseits ist die Scheu vor den neuen Medien gerade bei kleineren Betrieben oft noch groß. Und: Die meisten Handwerker nutzen das Netz derzeit lediglich zur Information und nur selten zum Geldverdienen.

Für die Schultüte: Spielen statt Pauken

Ob Rechtschreibung, Mathematik oder die ersten Vokabeln: Was früher mühsam eingepaukt werden musste, soll der Nachwuchs heute spielerisch am Computer üben. Schon für Erstklässler gibt es eine Vielzahl von CD-ROMS mit Lernspielen, die fast alle Lernbereiche der Grundschule abdecken.

"Scharping eine Fehlbesetzung"

An Rudolf Scharping scheiden sich die Geister: Während ein Viertel der Teilnehmer unserer Online-Umfrage dem "liebestollen" Minister verzeiht, hält ihn ein Drittel für fehl am Platze. Hier die genauen Ergebnisse:

Der cleverste Aktienhändler fährt ins Stadion

Seit einer Woche wird unter der Adresse www.augsburger-allgemeine.de/fussballboerse schon heftig gezockt. Mit den virtuellen Aktien aller 18 Bundesligaklubs kann jeder Teilnehmer sein Glück versuchen - und gewinnen.

Wenn das Auto spricht, berät und E-Mails vorliest

(dpa). Das weltweit erste sprechende Internetportal fürs Auto, das in allen Modellen funktioniert, stellt die Initiative "Internet ohne PC" e.V. unter der Federführung der Softwarehersteller Clarity und space2go und des Automobilportals ClassicDriver.de vor. Über das Portal kann der Fahrer unterwegs E-Mails abrufen, Termine koordinieren, Adressen heraussuchen, die Route planen und eine Vielzahl weiterer Dienste nutzen, die beim Autofahren nützlich sind. Einzigartig ist die Bedienung über ein Sprachdialogsystem.

Zwischen Vorfreude und Wut

Der Euro ist unterwegs, aber ist er auch willkommen? Auf einer Sonderseite in unserer Zeitung und in unserem Internet-Portal www.augsburger-allgemeine.de konnten sich Leser wie User ein Bild vom neuen Geld machen - und uns ihre Meinung sagen. Gefallen die neuen Scheine und Münzen? Sind sie unser Vertrauen wert? Die Ansichten gingen weit auseinander. Eine Auswahl an E-Mails:

Werbung, bis das Postfach überläuft

Das E-Mail-Programm vermeldet: "Sie haben Post." Doch die Vorfreude, dass sich vielleicht ein Freund vom anderen Ende der Welt gemeldet hat, wird immer häufiger enttäuscht. Stattdessen wird dem verdutzten User der Besuch von Websites empfohlen, auf denen er Versicherungen abschließen oder Aktienfonds erwerben kann. Pyramidensysteme versprechen leicht verdientes Geld und auch die Pornobranche verschont die arglosen Empfänger nicht. Die Netzgemeinde fasst solche E-Mails unter dem Begriff "spam" zusammen. Heute diskutiert das EU-Parlament eine Richtlinie, die den Versand solcher "unerbetenen Nachrichten" künftig erlauben könnte.

Gesunde Bräune für Sonnenfans

Egal, ob sie von der Sonne in heimischen Gefilden, aus dem Urlaub, dem Solarium oder einfach aus der Tube kommt: Zarte Bräune ist in und Sonnenanbeter gibt es reichlich.