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Höchstädt

16.02.2020

10000 Narren feiern Party auf Höchstädts Straßen

Ausgelassene Stimmung: Mindestens 10000 Besucher sahen am Sonntagnachmittag den Faschingsumzug der Höchstädter Schlossfinken – der erste der Saison in der Region. Der Bau der B16, eine Endlos-Debatte in Höchstädt, wurde dabei gleich drei Mal auf die Schippe genommen. Auf dem Foto vom Faschingshaufa Mörslingen.
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Ausgelassene Stimmung: Mindestens 10000 Besucher sahen am Sonntagnachmittag den Faschingsumzug der Höchstädter Schlossfinken – der erste der Saison in der Region. Der Bau der B16, eine Endlos-Debatte in Höchstädt, wurde dabei gleich drei Mal auf die Schippe genommen. Auf dem Foto vom Faschingshaufa Mörslingen.
Bild: Berthold Veh

Der erste Umzug der Saison in der Region lockt Scharen an. Ein Thema dominiert

Mit ihren Clown-Kostümen zählen Gottfried und Christine Thoma zweifelsohne zu den schönsten Maschkerern, die am Sonntagnachmittag in Höchstädt den Start des Faschingsumzugs erwarten. Es ist der erste Gaudiwurm der Saison im Landkreis. Und die beiden Unterthürheimer sind traditionell dabei, wenn die Höchstädter Schlossfinken zu ihrer närrischen Parade laden. „Die Stimmung hier ist einfach immer super“, sagt Gottfried Thoma. Allerdings beginnt es bei seinen Worten ein wenig zu tröpfeln. Aber dann haben die Schlossfinken wieder einmal Wetterglück. Kurz nach dem Start herrscht Kaiserwetter. Und die Faschingsfreunde strahlen mit der Sonne um die Wette.

Im Partymodus: Faschingsfreunde feierten am Sonntag in Höchstädt Party. Sie ließen sich von den Fastnachtern animieren. Das Thema B16 wurde von mehreren Gruppen aufgegriffen.
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Tausende feiern beim Höchstädter Faschingsumzug Party
Bild: Berthold Veh

Ein Umzug mit fast 100 Nummern

Ebenso Schlossfinken-Vorsitzender Bernhard Veh, der den Umzug mit seinen fast 100 Nummern moderiert. Faschingsgesellschaften aus dem ganzen Landkreis sind ohnehin geschlossen mit ihren Prinzenpaaren und dem gesamten Hofstaat dabei. Aber der Gaudiwurm lockt auch Faschingsfreunde aus den Nachbarlandkreisen in die Donaustadt. Am Ende sehen laut Polizei etwa 10000 Besucher den Umzug. „Einfach toll, dass Sie alle wieder mit uns in Höchstädt Fasching feiern“, sagt Veh dankbar.

Kurz nach dem Startschuss ist die Stadt im Partymodus

Bereits kurz nach dem Startschuss ist Höchstädt im Partymodus. Die Fastnachter, beispielsweise die Faschingsfreunde Weisingen, machen mächtig Stimmung. Auch Irrungen und Wirrungen der Kommunalpolitik werden auf die Schippe genommen. Dabei spielt vor allem ein Thema mehrfach eine Rolle: die Endlos-Geschichte beim Bau der neuen Bundesstraße. Die Spaßgesellschaft Deisenhofen hält es mit Trump und fordert „Make Deisenhofen great again“. Die Botschaft ist klar: „B16 Nord nie“, heißt es auf einem Schild. Eine Gruppe, die bei der Finndonia mitläuft, spricht sich für die Bahntrasse aus. Und auch der Faschingshaufa Mörslingen sieht Höchstädt mit seiner Nordtrasse in der „ewigen B16-Krise“.

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Mit „Kies“ ein Finanzloch stopfen

Thematisiert werden auch die Proteste der Landwirte, Klimaschutz und Umweltverschmutzung. Und die „Gebrüder Höchstädt“ der Schlossfinken wollen ein Finanzloch füllen, sie sammeln „Kies“ für das Projekt Zukunft des Sportvereins.

Bei der After-Umzugsparty wird weitergefeiert

Nach zweieinhalb Stunden Gaudiwurm ist überall ausgelassene Faschingsstimmung zu spüren. „Es ist immer ein klasse Umzug hier“, sagt die Lauingerin Rebekka Stolz. Und auch bei der After-Umzugsparty wird kräftig weitergefeiert.

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19.02.2020

Der Umzug war ja ganz nett, aber:
Die Partywägen, z.B. derjenige der Kicklinger Gruppe, waren dermaßen laut, dass einem am Straßenrand die Kleider vom Druck der Subwoofer wackelten, das ist Wahnsinn. Mit kleinen Kindern kann man da ohne Gehörschützer nicht mehr hingehen!

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